Kolbenschmidt Pierburg

Einstieg in die variable Ventilsteuerung

31.03.2011 | Redakteur: Bernd Otterbach

Integration der variable Ventilsteuerung UniValve in einen Zylinderkopf

Kolbenschmidt Pierburg übernimmt von der enTec Consulting GmbH die Rechte und die weltweite Vermarktung der variablen Ventilsteuerung „UniValve“.

Der zum Rheinmetall-Konzern gehörende Neckarsulmer Automobilzulieferer werde dieses neue System künftig an Kunden in der internationalen Automobilindustrie vermarkten, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Zusammenarbeit hatten die Partner bereits Ende 2010 angekündigt.

UniValve arbeitet mechanisch und basiert auf einem Rollenschlepphebeltrieb. Die Variabilität wird mit einem zusätzlichen Stellhebel sowie einer Exzenterwelle als Verstelleinheit ermöglicht. „Mit UniValve lassen sich bis zu zwölf Prozent Kraftstoff einsparen“, sagte Prof. Wilhelm Hannibal, Geschäftsführer von enTec. Kolbenschmidt Pierburg hat nach eigenen Angaben bereits Erprobungen am Vollmotor mit deutschen und internationalen OEMs durchgeführt.

„Die vollvariable Ventilsteuerung ist eine der zentralen Schlüsseltechnologien zur CO2-Reduzierung im Automobilbereich und wir sind davon überzeugt, dass diese Technik sowohl bei bereits bestehenden wie auch künftigen Ottomotoren eine immer größere Rolle spielen wird“, sagte Dr. Gerd Kleinert, Vorstandsvorsitzender der Kolbenschmidt Pierburg AG.

Hinter enTec stehen die Professoren Dr. Rudolf Flierl, TU Kaiserslautern, und Dr. Wilhelm Hannibal, FH Südwestfalen Iserlohn. Beide werden laut eines Kooperationsvertrages Kolbensschmidt Pierburg bei der Weiterentwicklung und der Überführung in die Serienproduktion beraten.

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