Interieur

Benecke-Kaliko simuliert Innenraum-Oberflächen

| Redakteur: Michael Ziegler

Surfvis 3D simuliert jeweils die Herstellung eines gesamten Bauteils.
Surfvis 3D simuliert jeweils die Herstellung eines gesamten Bauteils. (Foto: ContiTech)

Mithilfe der Simulationstechnologie Surfvis 3D von Benecke-Kaliko kann die Verarbeitung von Innenraum-Oberflächen fotorealistisch am Computer simuliert werden. Dabei wird auch die Darstellung des Narbbildes von tiefgezogenen Bauteilen gezeichnet.

Wer in ein neues Auto steigt, nimmt als Erstes die Ausstattung des Innenraums wahr: Design und Farbgebung von Armaturen, Sitzen und Türverkleidungen werden in Augenschein genommen und spielen eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung. Darum ist die Darstellung der oft komplexen Formen und Dekoroberflächen besonders wichtig. Für diese Bauteile hat Benecke-Kaliko die erweiterte Simulationstechnologie und Servicelösung Surfvis 3D entwickelt.

Surfvis 3D simuliert jeweils die Herstellung von Innenraumoberflächen für Bauteile wie Instrumententafeln und Türverkleidungen – neuerdings sogar unter Berücksichtigung der jeweiligen Oberflächennarbstruktur. Denn jedes Design ist individuell und verträgt den Verarbeitungsprozess besser oder schlechter als andere. Damit ermöglicht Surfvis 3D eine fotorealistische Abbildung des Designs im Produktionsprozess ohne zusätzliche Kosten für Produktionsmittel, Material und Nacharbeiten.

Die Bauteile werden im Tiefziehverfahren mit millimeterdünnen Folien versehen: Die Folien werden dafür erwärmt, vorgeblasen und dann per Vakuum über eine Form gezogen. Dieses Verfahren soll Dekoroberflächen mit zum Teil weniger als einem Millimeter Stärke ermöglichen.

Realistische Darstellung des Narbbildes

Eine Besonderheit von Surfvis 3D ist, dass es eine realistische Darstellung des Narbbildes von tiefgezogenen Bauteilen zeichnet. Dafür analysiert das Programm die Kombinationen von Faktoren, die Einfluss auf das Narbbild haben – von den Rohstoffen über den Folienaufbau und den Produktionsprozess bis hin zur jeweiligen Methode des Vakuumformens und zu den dabei herrschenden Betriebsbedingungen. „Surfvis 3D bietet viel mehr als nur eine einfache Simulation und ist deshalb ziemlich kompliziert, aber es spart unseren Kunden viel Entwicklungszeit und damit Kosten“, erklärt Dr. Jürgen Bühring, Entwicklungsleiter bei Benecke-Kaliko.

Grundlage von Surfvis 3D ist die Erfahrung der Ingenieure, die Folienkonstruktionen aus verschiedenen Materialien untersucht haben; jede mit maßgeschneiderten und genau festgelegten Eigenschaften. „Surfvis 3D sollte möglichst früh in der Planungsphase für neue Fahrzeuginnenraumkomponenten eingesetzt werden“, empfiehlt Bühring. „Dann können wir unseren Kunden wertvolle Hinweise zur Verwirklichung des Designkonzepts in Bezug auf Aussehen, Narbverzerrung und Materialstärke geben sowie Empfehlungen für geometrische Verbesserungen.“

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