Fahrerassistenzsysteme

BMW: Fahrerlos parken per Sprachbefehl

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Einparken per Sprachbefehl: BMW zeigt auf der CES in Las Vegas ein entsprechendes System.
Einparken per Sprachbefehl: BMW zeigt auf der CES in Las Vegas ein entsprechendes System. (Foto: BMW)

In den 80er-Jahren konnte Michael Knight sein Auto K.I.T.T. per Sprachbefehl zu sich rufen. Bei BMW funktioniert das nun mit einem i3.

Keine Parkrempler mehr und am besten auch gar keine Parkplatzsuche: Künftig fährt das Auto nicht nur autonom, sondern parkt auch automatisch. BMW stellt auf der Consumer Electronics Show (CES, 6. bis 9. Januar) in Las Vegas neuartige Sensoren vor, die Kollisionen vermeiden und sicheres autonomes Navigieren im Parkhaus möglich machen.

Dabei verlassen sich die Entwickler nicht auf das GPS-Signal, das in Parkhäusern zu ungenau ist. Vier Laserscanner am Forschungsfahrzeug, einem BMW i3, erfassen die Umgebung und erkennen Hindernisse. Nähert sich das Auto zu schnell einer Mauer oder einem Pfeiler, greift das automatische Bremssystem ein. Kombiniert mit einem digitalen Lageplan des Parkhauses, steuert das System das Fahrzeug selbstständig durch die Etagen. Der Fahrer aktiviert den „Remote Valet Parking Assistant“ über seine Smartwatch. Über die intelligente Uhr und einen Sprachbefehl kann er später das Fahrzeug auch wieder zum Ausgang bestellen.

Diverse Forschungsprojekte

Am automatisierten Parken, nicht nur in Parkhäusern, experimentieren mehrere Autohersteller. Volvo-Forschungsfahrzeuge lassen sich beispielsweise über eine App auf dem Smartphone dirigieren. Im von der EU geförderten Projekt „V-Charge“ arbeiten Entwickler und Forscher der ETH Zürich, der Universitäten von Braunschweig, Oxford und Parma sowie der Industrieunternehmen Bosch und Volkswagen daran, Elektroautos automatisiert zu parken und zu laden.

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