Preisverleihung

BMW und Fiat gewinnen Lean & Green Management Award

| Redakteur: Michael Ziegler

In der Kategorie Automotive OEM/Konzern gewinnt das BMW Werk Leipzig den „Lean & Green Management Award 2014“. Auf dem Gelände stehen vier Windräder, die jährlich 26 GWh Strom produzieren.
In der Kategorie Automotive OEM/Konzern gewinnt das BMW Werk Leipzig den „Lean & Green Management Award 2014“. Auf dem Gelände stehen vier Windräder, die jährlich 26 GWh Strom produzieren. (Foto: BMW)

Sechs europäische Industrieunternehmen, darunter die Automobilhersteller BMW und Fiat, werden mit dem renommierten „Lean & Green Management Award 2014“ ausgezeichnet.

Die Unternehmen sind die Top-Performer einer Benchmark-Studie zur Ressourceneffizienz in der produzierenden Industrie. Growtth Consulting & Quadriga Consult analysierten und bewerteten die Strategien und Methoden von Unternehmen, die sich der Zielsetzung der maximalen Ressourceneffizienz verschrieben haben.

„Schlank“ und „grün“ sind Unternehmenswerte, die man sich verdienen muss – mit strategischer Weitsicht, konsequenter Zielverfolgung und motivierten Mitarbeitern. Sechs Unternehmen gelingt dies besonders gut. Das ist zumindest das Ergebnis der „Lean & Green Management“-Studie, die Growtth Consulting & Quadriga Consult mit Sitz in Starnberg bei München in diesem Jahr zum dritten Mal durchführten. 39 europäische Unternehmen beteiligten sich an der Studie. Die Top-Performer werden mit dem „Lean & Green Management Award 2014“ ausgezeichnet. Die Preisübergabe findet im Herbst bei einem der Siegerunternehmen statt.

Die Awards werden in sechs Kategorien vergeben:

  • Automotive OEM/Konzern: BMW Werk Leipzig
  • Automotive Mittelstand: Bühler Motor, Monheim
  • Produzierende Industrie OEM/Konzern: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik, Leoben
  • Produzierende Industrie Mittelstand: Rational, Landsberg
  • Sonderpreis Green: Elobau, Leutkirch
  • Sonderpreis Lean: Fiat Werk Pomigliano D’Arco

„Ressourceneffizienz ist heute schon ein wichtiger Wettbewerbsfaktor, dessen Bedeutung noch zunehmen wird – als zusätzliches Verkaufsargument und zur Steigerung der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber“, erläutert Marcel Hofer, seit 2011 Director Lean & Green bei Growtth Consulting und Leiter des Lean & Green Management Awards. Lean & Green verfolgt ökonomische Effizienz und Ressourceneffizienz in einem Modell: Lean-Prinzipien werden auf das Ressourcen-Management übertragen.

Lean & Green rechnet sich

Marcel Hofer verweist auf das große Kostenpotenzial, das bei konsequenter Verfolgung einer Lean & Green-Strategie gehoben werden kann: „Im Durchschnitt konnten die Teilnehmer beispielsweise den Energieverbrauch um 3,5 Prozent jährlich senken. Best-Performer erzielen sogar zweistellige Werte“, erklärt Hofer. Es gelte, „Verschwendung beharrlich zu vermeiden und zwar beim Verbrauch von Energie, Umweltressourcen sowie von Material.“ Diesem Ziel folge auch „Lean Production“: Optimierung der Produktivität und Verringerung von Durchlaufzeiten durch Minimierung der Verschwendung sowie Steigerung der Produktqualität durch schlanke, stabile und trotzdem flexible Fertigungsprozesse.

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