CES 2017

Consumer Electronics Show: Elektronik-Wunderland

| Autor / Redakteur: Sven Prawitz / Thomas Günnel

Im Januar findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show statt. Ein Überblick.
Im Januar findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show statt. Ein Überblick. (Bild: Daimler)

Vom 5. bis zum 8. Januar findet in Las Vegas wieder die Consumer Electronics Show (CES) statt. Die Autoindustrie wird dort ihre Lösungen für Elektrifizierung, Vernetzung und Unterhaltungselektronik im Interieur präsentieren – ein Überblick.

Wenn die Fachmesse für Unterhaltungselektronik am 5. Januar ihre Pforten öffnet, präsentieren nach eigenen Angaben mehr als 3.800 Aussteller ihre Produkte. Der Messeveranstalter Consumer Technology Association (CTA) erwartet dieses Jahr über 165.000 Besucher – zur CES 2016 kamen knapp 180.000. Auch für die Automobilhersteller und ihre Zulieferer ist die Messe in Las Vegas ein wichtiger Termin – die Branche beansprucht jedes Jahr mehr Stellfläche. Ein Großteil der Innovationen für das Auto findet bei Elektronik und Software statt. Vor allem Anzeigen und Bedienelemente verändern sich im Moment sehr stark – getrieben durch die Vernetzung mit zum Beispiel Smartphones und die Elektrifizierung des Antriebsstrangs. Ein weiterer Innovationstreiber ist das automatisierte Fahren: Bereits die derzeit erhältlichen Assistenzsysteme erfordern eine enge Verzahnung von klassischem Automobilbau, Elektronik und Datenverarbeitung. Lasersensoren, Kamerasysteme, Steuerelektroniken und Telematik sind nur wenige Beispiele für einen Bereich, der in den kommenden Jahren das stärkste Wachstum verzeichnen wird.

Keine Frage, das Auto wird sich in den nächsten Jahren wohl stärker verändern als in den zurückliegenden 100 Jahren. Die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, wird eine andere sein. Die OEMs und Zulieferer sind gefragt, dieser Herausforderung zu begegnen. Die Hersteller nutzen die CES vor allem, um neue Connectivity-Portale sowie Anzeige- und Bedienkonzepte zu präsentieren. In diesem Segment gibt es neue Anbieter, die mit ihren Produkten Fuß fassen wollen, weshalb auf diesem Markt im Moment viel Bewegung ist. Das beste Beispiel hierfür ist die Übernahme Harmanns durch Samsung: Der koreanische Elektronik-Riese übernimmt den Hi-Fi-Spezialisten für acht Milliarden US-Dollar – und sorgte damit knapp zwei Monate vor Messebeginn für einen echten Paukenschlag. Damit drängt Samsung massiv ins Autogeschäft. Beide Unternehmen sind mit eigenen Ständen vertreten.

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