13.06.12 | Autor / Redakteur: Jürgen Goroncy / Michael Ziegler

Ethernet könnte im Auto in Zukunft insbesondere Aufgaben mit hohem Bandbreiten-Bedürfnis von anderen Datenprotokollen übernehmen. OEMs und Zulieferer arbeiten an einem Ethernet-Standard für die automobile Datenwelt.
Ethernet ist in anderen Branchen – wie etwa der Produktionstechnik oder in der Luftfahrt – bereits ein erfolgreicher Industriestandard für Echtzeitsteuerungen oder Sicherheitsanwendungen. Unter der Plattform OPEN Alliance SIG (One Pair Ether-Net Alliance Special Interest Group) wollen seit einiger Zeit etliche OEMs und Automobilzulieferer (unter anderem BMW, Hyundai, Bosch und Continental) Ethernet-Netzwerke auch als Standard im Fahrzeug voranbringen. Ziel ist eine breite Basis an Anbietern, die Ethernet automobiltauglich weiterentwickeln und kompatible Produkte auf den Markt bringen. Verwendet werden einfache zweiadrige und dabei ungeschirmte Kabel. Am 19. und 20. September 2012 wird sich die Branche bei Gastgeber Continental zum zweiten „Automotive-Ethernet-Tag“ treffen. Continental beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit etwa 2007 mit dem Thema. Laut Helmut Matschi, Mitglied des Vorstands der Continental AG und zuständig für die Division Interior, zeichnen sich neue Ethernet und das darauf verwendete Internet-Protokoll (IP) hauptsächlich durch sieben Vorteile im Vergleich zu anderen Datenbussen aus:
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