Messen und Prüfen

Ford setzt auf hörende Roboter

| Autor / Redakteur: dpp / Wolfgang Sievernich

In Zukunft soll der Roboter Geräusche feststellen und analysieren können.
In Zukunft soll der Roboter Geräusche feststellen und analysieren können. (Foto: Ford)

Ein neues Robotersystem kann Geräusche aufnehmen und analysieren und wird vor allem in der Vorentwicklung eingesetzt.

Der Automobilhersteller Ford setzt in seiner Entwicklung auf RUTH. Die Abkürzung steht für „Robotised Unit for Tactility and Haptics“, Robotereinheit für Fühlbarkeit und Oberflächensensorik. Der Roboter des Zulieferers Battenberg testet bereits in einem frühen Stadium der Entwicklung die Innenmaße der Innenräume, pikst in Stoffe und Verkleidungen, drückt Schalter und dreht Regler oder überprüft den Sitzkomfort sowie die Funktion und Anordnung von Armlehnen. Neu ist jetzt, dass der Roboter Geräusche aufnimmt, störende Frequenzen herausfiltert und analysiert – vom Zuschlagen der Autotür bis hin zum Klang einzelner Bedienelemente. So sollen sich psychologisch wichtige Geräusche am Fahrzeug automatisiert messen lassen.

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