05.10.2011 | Redakteur: Jens Rehberg
Die Monatsbilanz der Zulassungsstellen: Plus 8,1 Prozent zum Vorjahresmonat. Stark: Porsche, Audi, Ford, VW und BMW. Schwach: Opel und Mercedes/Smart.
Die Autokäufer in Deutschland greifen ungeachtet der Verunsicherung durch die Staatsschuldenkrise weiter zu. Im September wurden nach Berechnungen des Kraftfahrt-Bundesamts 280.800 Pkw neu zugelassen – ein Plus von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im August waren die Zuwachsraten allerdings noch deutlich höher gewesen, der Boom schwächte sich also leicht ab. Zwischen Januar und September sind damit gut 2,4 Millionen Neuzulassungen in Deutschland registriert worden. Der Absatz stieg insgesamt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 Prozent.
Bei den deutschen Herstellern entwickelten sich die Neuzulassungszahlen im September neben Porsche (+ 63,5% zum Vorjahresmonat / 1.977 Einheiten) auch bei Audi (+ 20,2% / 20.481), Ford (+ 19,6% / 20.625) und VW (+ 17,1% / 64.263) sehr gut. BMW/Mini legten 9,9 Prozent (23.797) zu. Im Gegensatz dazu trat Opel nur auf der Stelle (+ 0,2% / 22.841). Mercedes verlor 9 Prozent (25.557) und die Smart-Neuregistrierungen nahmen im Vergleich zum September 2010 gar um 24,6 Prozent (2.052) ab.
Bei den Nutzfahrzeugen lag der Zuwachs im September bei 7,6 Prozent auf knapp 29.000 Fahrzeuge. Im bisherigen Jahresverlauf wurden damit 242.000 neue Lastwagen und Busse zugelassen – 21,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Auch der Pkw-Export ist im vergangenen Monat wieder gestiegen. Mit 426.600 Pkw wurden nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) 6 Prozent mehr ausgeführt als im bereits sehr starken Vorjahresmonat. In den ersten drei Quartalen verbuchten die Ausfuhren ein Wachstum von 8 Prozent.
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