RWTH Aachen

Lehrstuhl zur Elektromobilproduktion gegründet

| Redakteur: Thomas Günnel

„Chair of Production Engineering of E-Mobility Components“ heißt der neue Lehrstuhl an der RWTH Aachen. Studierende hier die Produktion von Batterien, elektrischen Antriebssträngen und die Montageprozesse von Elektrofahrzeugen erlernen.
„Chair of Production Engineering of E-Mobility Components“ heißt der neue Lehrstuhl an der RWTH Aachen. Studierende hier die Produktion von Batterien, elektrischen Antriebssträngen und die Montageprozesse von Elektrofahrzeugen erlernen. (Foto: Peter Winandy)

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Die RWTH Aachen hat den neuen Lehrstuhl „Chair of Production Engineering of E-Mobility Components“ ins Leben gerufen. Studierende sollen an dem deutschlandweit einzigartigen Lehrstuhl die Produktion von Batterien, elektrischen Antriebssträngen und die Montageprozesse von Elektrofahrzeugen erlernen.

Inhaber des Lehrstuhls ist Dr. Achim Kampker, ehemaliger Leiter des Lehrstuhls für Produktionsmanagement am Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen. Durch die Anbindung an das im November 2013 eröffnete Zentrum für Elektromobilproduktion (ZEP) erhalten die Studierenden fundierte Einblicke in aktuelle Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung. „Auf Grund dieser Konstellation ist es uns möglich, eine praxisnahe Ausbildung zum neusten Stand der Produktionstechnik zu ermöglichen“, sagt Professor Kampker, zugleich Geschäftsführer der in Aachen ansässigen StreetScooter GmbH und bundesweit führender Experte auf dem Gebiet der Elektromobilproduktion.

Dem neuen Lehrstuhl gehören 15 wissenschaftliche und neun nicht-wissenschaftliche Mitarbeiter an. Der Lehrstuhl ist derzeit ansässig in den Gebäuden des WZL – der Umzug in ein neu errichtetes Gebäude auf dem Campus der RWTH im Stadtteil Melaten ist geplant.

Praxisnahe Ausbildung im Zentrum für Elektromobilproduktion

Das Zentrum für Elektromobilproduktion (ZEP) auf dem Campus der RWTH Aachen besteht im Endausbau aus einer so genannten Anlauffabrik, einem Elektromobilitätslabor (E-Lab) sowie einer Demonstrationsfabrik. Die Einrichtung zählt zum Cluster für Integrative Produktionstechnik und dient auch dazu, interessierten Unternehmen zu ermöglichen, produktionsreife Prototypen zu entwickeln und die Produktion ihrer Fahrzeuge und Komponenten zu testen. Die Anlauffabrik soll weiterhin Zulieferbetrieben im „klassischen Automobilbau“ die Chance eröffnen, Montierbarkeit und Serientauglichkeit von entwickelten Komponenten unter realen Bedingungen wie beim Automobilhersteller zu testen.

Unterstützung für Zulieferindustrie

Das Elektromobilitätslabor legt den Fokus auf Komponentenentwicklung und Prototypenproduktion rund um den elektrischen Antriebsstrang: Batteriezellenproduktion, Batteriesystem, Leistungselektronik, Steuerung, Elektromotor. Primäres Ziel ist es, die deutsche Automobil-Zulieferindustrie dabei zu unterstützen, erfolgreich Forschung und Entwicklung an einzelnen Komponenten für Elektrofahrzeuge zu betreiben und die Ergebnisse in marktfähige Produkte umzusetzen.

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