Leichtbau-Gipfel 2016

Mazdas MX-5: Leichtbauhistorie aus Japan

| Autor: Christian Otto

Markus C. Hahn zeigte die Leichtbaumaßnahmen am Mazda MX-5.
Markus C. Hahn zeigte die Leichtbaumaßnahmen am Mazda MX-5. (Foto: Stefan Bausewein)

Der kleine Sportwagen ist zu einem steten Begleiter der japanischen Marke geworden. Gewichtsreduktion war dabei immer oberstes Gebot. Mazda-Entwickler Markus C. Hahn sprach beim Leichtbau-Gipfel über die Evolution der Leichtbaulösungen beim MX-5.

Der MX-5 ist nunmehr schon seit 1989 die sportliche Antwort von Mazda auf die europäischen Sportwagen-Konzepte, die vor allem mit Fahrspaß Kunden locken wollen. Dabei wurde seit den Anfangstagen immer auf das Thema Leichtbau geachtet. Auch die nunmehr vierte Generation des MX-5, die2015 an den Markt ging, weicht von dieser Maxime nicht ab.

Grund genug für Markus C. Hahn, von der Mazda Motor Europe Gmbh, die Historie des Modells, die Mission und das Konzept für die aktuelle Version sowie die konkreten Veränderungen des Fahrzeugs beim Thema Gewicht im Rahmen des »Automobil Industrie« Leichtbau-Gipfels 2016 vorzustellen.

Fünf Prinzipien

Hahn betonte in seinen Ausführungen zur Geschichte des MX-5, dass sich seit 1989 an den Prinzipien eines leichten Sportwagens von Mazda nichts verändert habe. Zu den fünf Prinzipien zählen das FR-Layout, also die Positionierung des Motors vorn und des Antriebs hinten, ein leichter und kompakter offener Fahrzeugkörper, eine 50:50-Gewichtsverteilung auf Front- und Hinter-Reifen, ein geringes Trägheitsmoment und ein erschwinglicher Preis.

Diese Kombination habe den MX-5 „zum beliebtesten offenen Zweisitzer weltweit gemacht“, so Hahn. Bis Ende 2014 wurden von dem kleinen Sportler laut Hahn knapp 950.000 Einheiten verkauft. Und für alle Genrationen bis heute gelte, dass man mit dem MX-5 als Fahrer Freude im täglichen Gebrauch haben soll.

Kan-Ansatz

Als es nun an die Planung der aktuellen Version ging, war erneut der 5-Prinzipien-Ansatz Ausgangspunkt aller Überlegungen. Die Schlüsselwerte Design, Dynamik und Package galt es auch in dem neuen Fahrzeug erfolgreich zu vereinen. Wichtiges Element, um das Konzept umzusetzen war laut Hahn der so genannte „Kan“-Ansatz, der inmitten der drei charakteristischen Merkmale Leichtigkeit, Offenheit und exakte Reaktion steht.

Was Mazda mit „Kan“ meint erklärte Hahn dann auch. „Das Fahrzeug reagiert entsprechend der Erwartung des Kunden und in Erwiderung seiner Intention.“ Das sei eine klar Mensch-zentrierte Philosophie.

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