Motorsport Engineering

Michelin mit neuem Renn-Regenreifen

| Autor / Redakteur: Annette Laqua / Wolfgang Sievernich

Der neue Regenreifen soll die guten Eigenschaften des Vorgängers P2G bei nassen Bedingungen behalten haben, nun aber auch auf abtrocknender Piste ein optimiertes Verhalten aufweisen.
Der neue Regenreifen soll die guten Eigenschaften des Vorgängers P2G bei nassen Bedingungen behalten haben, nun aber auch auf abtrocknender Piste ein optimiertes Verhalten aufweisen. (Foto: Michelin)

Mit dem neuen Regenreifen Michelin Pilot Sport GT P2L für Tourenwagen, GT und LMP3 sollen die Kunden von den Erfahrungen aus der WEC profitieren.

Anfang März war es so weit, Michelin präsentierte im französischen Le Castellet ihre neue Entwicklung auf dem Gebiet der Renn-Regenreifen. Der neue Pneu soll die guten Eigenschaften des Vorgängers P2G bei nassen Bedingungen behalten haben, nun aber auch auf abtrocknender Piste ein optimiertes Verhalten aufweisen. Damit profitieren die Rennfahrer – egal, ob Profis oder Amateure – von mehr Kontrolle sowie einer konstanteren Leistung des Reifens unter wechselnden Wetterbedingungen und besseren Rundenzeiten.

Neue Konstruktion

All dies wurde durch eine neue Konstruktion und ein neues, in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC erprobtes Profil der Lauffläche erreicht. Der neue P2L ist zudem dem im Angebot befindlichen Trockenreifen (Slick) GT L im Design sehr ähnlich, was bedeutet, dass auch ein ähnliches Basis-Set-Up gefahren werden kann. Im Gegensatz zum Vorgängermodell müssen beim Wechsel vom Slick auf den Regenreifen also nicht mehr so viele Änderungen in der Abstimmung vorgenommen werden, was besonders für ambitionierte Amateure, die ohne großes Mechaniker-Team an die Rennstrecke reisen, eine Erleichterung darstellen soll.

Vom Tourenwagen bis zum LMP3

Der neue Reifen wird in neun verschiedenen Größen von 15’’ bis 19’’ angeboten und ist sowohl für Tourenwagen als auch für Porsche-Cup- und GT-Fahrzeuge bis hin zu kleineren Prototypen wie LMP3-Boliden geeignet. Erste Interessenten hatten bereits Anfang März in Le Castellet die Möglichkeit, den neuen Reifen zu testen und ihre Erfahrungen direkt vor Ort mit Technikern und Ingenieuren auszutauschen.

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