04.03.2008 | Redakteur: Thomas Weber
Der Stuttgarter Sportwagenbauer hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres beim Ergebnis erneut zulegen können.
Die Porsche Automobil Holding SE ist weiterhin auf der Überholspur unterwegs. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2007/08 (1. August 2007 bis 31. Januar 2008) erreichte der Stuttgarter Sportwagenbauer ein Ergebnis vor Steuern von 1,658 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis lag das Vorjahresergebnis bei 1,341 Milliarden Euro. Es beinhaltet das anteilige VW-Ergebnis des vierten Quartals 2006 von rund 272 Millionen Euro und ist bereinigt um den Einmaleffekt aus der Neubewertung des VW-Anteils, die eine Zuschreibung von 521 Millionen Euro auslöste. Das auf vergleichbarer Basis errechnete Ergebnis nach Steuern hat sich von 0,897 Milliarden Euro im Vorjahr auf 1,295 Milliarden Euro im Berichtszeitraum erhöht.
Das operative Ergebnis vor Steuern entwickelte sich im Einklang mit den gestiegenen Umsatz- und Absatzzahlen. Der Umsatz kletterte um 14 Prozent auf 3,49 (3,07) Milliarden Euro, der Absatz erreichte 46.736 Fahrzeuge nach 39.265 Einheiten im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Berichtszeitraum war aber auch erneut von Sonderfaktoren geprägt, allen voran der Ergebnisbeitrag aus Kurssicherungsgeschäften im Zusammenhang mit dem Erwerb von VW-Anteilen, teilt Porsche mit. Dieser sei von 791 Millionen Euro auf 850 Millionen Euro gestiegen. Das Porsche zurechenbare VW-Ergebnis erreichte – entsprechend dem 22,5-prozentigen Anteil am Grundkapital von Volkswagen – 484 Millionen Euro nach zuvor 275 Millionen Euro.
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