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Ab 2013 liefern bayerische Werke wichtige Komponenten für die BMW i Modelle

09.07.12 | Redakteur: Michael Ziegler

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zusammen mit den Verantwortlichen von BMW bei der symbolischen Inbetriebnahme der Montagelinie für Hochvoltspeicher im BMW Werk Dingolfing.
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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zusammen mit den Verantwortlichen von BMW bei der symbolischen Inbetriebnahme der Montagelinie für Hochvoltspeicher im BMW Werk Dingolfing. (BMW)

Um die Fertigung zu ermöglichen investiert die BMW Group 125 Millionen Euro in die niederbayerischen Standorte Dingolfing und Landshut. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nimmt symbolisch die erste Montagelinie in Betrieb.

Rund 500 Arbeitsplätze entstehen dadurch an beiden Standorten im Zukunftsbereich E-Mobilität. Das gab BMW Group Produktionsvorstand Frank-Peter Arndt bei einer Veranstaltung mit Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer im BMW Werk Dingolfing bekannt. Dort wurde am Freitag die erste Montagelinie für Hochvoltspeicher der neuen BMW i Modelle symbolisch in Betrieb genommen und damit ein Meilenstein auf dem Weg zur Serienproduktion von Elektrofahrzeugen gefeiert.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sagte: „Deutschland hat den Anspruch, die besten Autos der Welt zu bauen, das gilt auch für die Automobile der Zukunft. Leistungsfähige und zugleich erschwingliche Batterien sind bei der Elektromobilität ein wichtiges Element. BMW zeigt, dass eine Wertschöpfung auf diesem Gebiet hier in Deutschland Zukunft hat. Denn wir wollen Deutschland nicht nur zum Leitmarkt für Elektromobilität machen. Wir wollen auch, dass die führenden Anbieter aus unserem Land kommen.“ Die neuen i Modelle sind die ersten rein auf das elektrische Fahren hin konzipierten Automobile der BMW Group. Der i3 wird ab Ende 2013 im BMW Werk Leipzig in Serie gebaut, der i8 folgt im Jahr 2014.

Wesentliche Antriebs-, Fahrwerks- und Karosserieteile dafür werden dann die BMW Werke in Dingolfing und Landshut beisteuern. So entstehen beispielsweise für den i3 die Batterie, das E-Getriebe und die Aluminium-Struktur des Chassis in Dingolfing. Auch für den i8 fertigt der Standort Strukturteile wie Vorderachsträger, Vorderwagen- und Hinterwagenmodul. Das BMW Werk Landshut wird die Elektromotoren und Range Extender zur Reichweitenverlängerung, aber auch Hochvoltspeicher sowie Motor-Getriebe-Einheiten für die i Modelle produzieren.

Neben den Elektroantriebsmodulen werden in Landshut auch Karosserieteile aus dem ultraleichten Hightech-Werkstoff CFK (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff, kurz: Carbon) für die i Modelle gefertigt. Schließlich liefert das niederbayerische Komponentenwerk auch Umfänge für das Kunststoff-Exterieur der i Fahrzeuge sowie das Cockpit und Gussteile. „Wir haben für die Fertigung unserer i Modelle ein umfassendes Kompetenz-Netzwerk aufgebaut und greifen dafür gezielt auch auf das Know-how aus Landshut und Dingolfing zurück“, so Arndt.


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