Motorsport Engineering

Renault Sport stellt neues Sportprogramm vor

| Autor / Redakteur: Annette Laqua / Wolfgang Sievernich

Renault kehrt 2016 wieder in die Formel 1 zurück und wird darüber hinaus auch in anderen Rennserien aktiv bleiben.
Renault kehrt 2016 wieder in die Formel 1 zurück und wird darüber hinaus auch in anderen Rennserien aktiv bleiben. (Foto: Renault)

Renault hat sein Sportprogramm für 2016 vorgestellt – inklusive der Rückkehr in die Formel 1. Die Formel Renault 2.0 NEC und der Clio Cup Central Europe bleiben unverändert.

Nun ist es also offiziell, Renault ist zurück in der Formel 1. Die Franzosen haben sich für ihre Rückkehr die Dienste der beiden Fahrer Kevin Magnussen und Jolyon Palmer gesichert und wollen zudem Youngster Esteban Ocon als Ersatzfahrer an die Königsklasse heranführen. Bob Bell übernimmt die Rolle des technischen Direktors, während Nick Chester die Chassis-Abteilung und Rémi Taffin den Bereich Motorenentwicklung leitet. Das Chassis mit der Bezeichnung Renault R.S.16 wird im britischen Enstone gebaut, das Triebwerk mit Namen Renault R.E.16 entsteht im französischen Viry-Châtillon.

Infiniti liefert Hybridantrieb

Als einen der technischen Partner für das Formel-1-Projekt konnte Renault Infiniti gewinnen. Der Hersteller von Premium-Automobilen mit Sitz in Hong Kong war in den vergangenen Jahren Titelsponsor des Formel-1-Teams Red Bull Racing, wollte sein Engagement nun aber zu einer technischen Kooperation ausbauen. Die hat er jetzt mit Renault vereinbart. Dabei setzen die Franzosen vor allem auf das asiatische Know-How in Bezug auf Hybridantriebe und Energie-Rückgewinnung.

Entwicklung des neuen Formel E-Triebwerks

Neben der Formel 1 wird Renault auch weiterhin in der Formel E aktiv sein. Das Ziel des Teams Renault e.dams unter der Führung von Alain Prost und Jean-Paul Driot ist dabei kein Geringeres als der Titelgewinn in der Fahrer- und in der Konstrukteurswertung. Dafür wird Renault Sport in den kommenden Jahren einen Antriebsstrang, bestehend aus einem Elektromotor und einem Getriebe entwickeln. Zudem wurde kurz vor dem Formel-E-Lauf Anfang Februar in Argentinien ein Vertrag mit Lemo, einem Schweizer Hersteller von Präzisions-Steckverbindungen und Kabel unterzeichnet. „Die Formel E ist eine tolle Plattform für uns, um neue Produkte, Materialien und Technologien zu entwickeln“, erklärte Alexandre Pesci, CEO von Lemo.

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