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Spatenstich für Opel-Warenverteilzentrum

| Redakteur: Christian Otto

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde gestern der Bau des neuen Warenverteilzentrum gestartet.
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde gestern der Bau des neuen Warenverteilzentrum gestartet. (Foto: Opel)

In Bochum wurde Ende 2014 das Opel-Werk geschlossen. Trotzdem will sich die Marke nicht komplett aus der Stadt zurückziehen und baut vor Ort ein Lager zur Ersatzteilversorgung.

Opel errichtet für 60 Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex auf dem Opel-Gelände in Bochum-Langendreer. Auf einer Fläche von 95.000 m2 werden sich ab 2017 rund 700 Mitarbeiter um die europäische Fahrzeug-Ersatzteilversorgung kümmern. In dem neuen Warenverteilzentrum werden dabei mehr als 100.000 verschiedene Teilepositionen gelagert.

Gestern (04.01.16) wurde der erste Spatenstich für das Projekt gefeiert, bei dem es sich laut Unternehmensangaben um die weltweit größte Investition von Opel-Mutterkonzern General Motors in die Ersatzteillogistik handelt.

700 Arbeitsplätze gesichert

Zur Vorbereitung des Neubaus mussten zunächst zehn Hektar Fläche geräumt werden. Im nächsten Bauabschnitt wird das Gelände dann mit 190.000 m3 Boden aufgefüllt. Schließlich müssen Regalanlagen mit einer Gesamtlänge von 13,5 Kilometer installiert werden.

Der Vorsitzende der Bochumer Arbeitnehmervertretung, Murat Yaman, erklärte: „Wir haben uns von Anfang an für diese Investition und für den Erhalt und Ausbau des Warenverteilzentrums eingesetzt. Umso mehr freue ich mich und mit mir 700 Kolleginnen und Kollegen über den heutigen zukunftsweisenden Spatenstich.“

Im Dezember 2014 hatte Opel das Bochumer Werk geschlossen. Mit dem Warenverteilzentrum hat die Marke zumindest weiterhin eine Präsenz am traditionsreichen Standort, wo in Bestzeiten bis zu 22.000 Mitarbeiter arbeiteten.

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