Abgasaffäre

USA bleiben Kernmarkt für VW

| Redakteur: Jens Scheiner

Volkswagen hält an seiner Nordamerikastrategie fest und plant am Standort Chattanooga weitere Investition in Höhe von 900 Millionen US-Dollar.
Volkswagen hält an seiner Nordamerikastrategie fest und plant am Standort Chattanooga weitere Investition in Höhe von 900 Millionen US-Dollar. (Foto: VW)

Trotz des heftigen Gegenwinds aus den USA hält der Volkswagen-Konzern an seinem Engagement und seinen Investitionsplänen in dem wichtigen Markt fest. Dazu zählt auch der Ausbau des Standorts Chattanooga.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Turbulenzen zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller, am Sonntag (10. Januar) auf der Pressekonferenz zur „North American International Motor Show“ in Detroit, mit den Verkaufszahlen für das abgelaufene Jahr zufrieden. Weltweit 9,93 Millionen an Kunden ausgelieferte Fahrzeuge seien ein solides Vertriebsergebnis, so Müller. In den USA seien die Auslieferungszahlen 2015 sogar leicht gestiegen, und zwar auf rund 600.000 Fahrzeuge.

Volkswagen seinerseits hält an seinen kommunizierten Plänen für den Ausbau seines Geschäfts in Nordamerika in vollem Umfang fest. „Die USA sind und bleiben ein Kernmarkt für den Volkswagen-Konzern“, bekräftigte Müller. Der Vorstandsvorsitzende räumte jedoch ein: „Volkswagen muss die USA noch besser verstehen lernen.“

Weiterer Ausbau von Chattanooga

Dazu soll nicht zuletzt auch das neue Entwicklungszentrum in Chattanooga/Tennessee beitragen. Zusätzlich zu den bisherigen Investitionen von mehr als einer Milliarde US-Dollar in den Standort Chattanooga plant Volkswagen dort weitere Investitionen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar für die Produktion eines neuen Midsize-SUV, die Ende des laufenden Jahres beginnen soll. Dadurch schafft Volkswagen nach eigenen Angaben etwa 2.000 neue Arbeitsplätze in den USA.

Müller formulierte auch die wichtigste Aufgabe des Volkswagen-Konzerns für 2016: Man wolle verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und die Glaubwürdigkeit wiederherstellen. Außerdem sei es das Ziel, die Zukunft der Mobilität mutig und entschlossen mitzugestalten. Dazu soll unter anderem eine konzernweite Digitalisierungsoffensive beitragen. Wie der Konzern mitteilte, sollen bis zum Jahr 2020 insgesamt 20 zusätzliche Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride auf den Markt bringen.

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