Übernahme

Visteon übernimmt das Elektronikgeschäft von Johnson Controls

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Fahrzeugcockpit-Zulieferer Visteon übernimmt das Automobilelektroniksegment von Johnson Controls.
Der Fahrzeugcockpit-Zulieferer Visteon übernimmt das Automobilelektroniksegment von Johnson Controls. (Foto: Visteon)

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Visteon Corporation gab heute den Abschluss der Übernahme des Automobilelektronikgeschäfts von Johnson Controls bekannt. Damit ist das Unternehmen einer der drei größten Zulieferer von Cockpitelektronik weltweit.

Erste Informationen über die 265 Millionen US-Dollar Transaktion hatten die beiden Unternehmen am 13. Januar 2014 bekanntgegeben. Die Übernahme verbessert die globale Reichweite, Fertigungs- und Entwicklungskapazitäten sowie das Produkt- und Kundenportfolio und stärkt dadurch die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in der Fahrzeugcockpitelektronik-Sparte. Nach der Übernahme erwirtschaftet das neue Elektronikunternehmen einen weltweiten Jahresumsatz von drei Milliarden US-Dollar. Der Zulieferer liegt damit international an zweiter Stelle bei Fahrerinformationssystemen.

„Die Übernahme ist ein Meilenstein in der Unternehmensentwicklung von Visteon. Wir gehen davon aus, dass diese Transaktion unseren Kunden, Investoren sowie neuen und bestehenden Mitarbeitern weltweit viele Vorteile bringen wird“, sagte Timothy D. Leuliette, CEO und Präsident.

Der von Johnson Controls übernommene Geschäftsbereich umfasst Fahrerinformations-, Infotainment-, Connectivity- und Karosserieelektronikprodukte. Die Übernahme betrifft rund 4.800 Mitarbeiter, darunter etwa 1.000 Ingenieure, Elektronikspezialisten und -entwickler in Europa, Asien und Nordamerika. Das neue Elektronikgeschäft zählt insgesamt 24 Fertigungsstandorte, acht globale Technikzentren und rund 10.500 Mitarbeiter weltweit.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2013 endete, erwirtschaftete der nun übernommene Geschäftsbereich zirka 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz und etwa 58 Millionen US-Dollar Gewinn vor Steuern, darunter ein Abzug von ungefähr zwölf Millionen US-Dollar für Unternehmenszuweisungen, die nicht mit der Übernahme übertragen wird. „Die Transaktion bietet Möglichkeiten für eine langfristige Margensteigerung durch Skaleneffekte mit geschätzten jährlichen Kostensynergien von über 40 Millionen US-Dollar bis 2017“, so das Unternehmen.

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