21.02.2008 | Redakteur: Thomas Weber
Der Automobilzulieferer aus Hannover hat 2007 zum sechsten Mal in Folge bei Umsatz und Ergebnis zugelegt.
Die Continental AG hat 2007 zum sechsten Mal in Folge bei Umsatz und Ergebnis neue Spitzenwerte erzielt. Der Automobilzulieferer mit Sitz in Hannover steigerte den Konzernumsatz um 7,2 Prozent auf 15,96 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis (EBIT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 14,9 Prozent auf 1,84 Milliarden Euro. „Wir wollen die Rekordserie in diesem Jahr konsequent fortführen“, sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Wennemer am heutigen Donnerstag anlässlich der Jahrespressekonferenz in Hannover. Gestärkt durch den Zukauf von Siemens VDO sei geplant, den 2007 rechnerisch erzielten Gesamtumsatz von rund 26,4 Milliarden Euro im Jahr 2008 zu übertreffen. Die EBIT-Marge vor Abschreibungen sowie Restrukturierungsaufwendungen im Jahr 2008 soll über dem Wert in 2007 in Höhe von 9,3 Prozent liegen.
Unter Berücksichtigung von Siemens VDO stieg der Konzernumsatz nach vorläufigen Zahlen 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 Prozent auf 16,619 Milliarden Euro. Siemens VDO trug dabei mit 659,3 Millionen Euro zum Umsatz bei. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Konzerns verbesserte sich um 8,2 Prozent auf 2,49 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis verbesserte sich um 4,6 Prozent auf 1,676 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite verringerte sich allerdings von 10,8 auf 10,1 Prozent.
Wennemer hob hervor, dass das Jahr 2008 für Continental stark durch die Integration des erworbenen Siemens VDO-Geschäfts geprägt sein wird. „Auf Basis der bisherigen Analysen sehen wir die Chance, im Zusammenhang mit der Integration von Siemens VDO Netto-Synergien in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro im Jahr 2010 zu heben“, so der Conti-Chef. Die Kosten für Integrations- und Restrukturierungsmaßnahmen sollen sich für die Jahre 2008 und 2009 „im unteren dreistelligen Millionenbereich“ bewegen.
„2009 wollen wir in Übereinstimmung mit unseren strategischen Zielen ein Wachstum von etwa 5 Prozent erreichen“, sagte Wennemer und fügte an: „Wir werden in den kommenden beiden Jahren unsere expansive Investitionspolitik fortsetzen. Deswegen gehen wir für 2008 und 2009 von einer Investitionsquote in Höhe von etwa 6 Prozent aus.“
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 243938)
Kommentar zum Beitrag schreiben