Stankiewicz

Insolvenzverfahren eröffnet

02.01.2009 | Redakteur: Bernd Otterbach

Beim Automobilzulieferer Stankiewicz ist am Montag das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet worden.

Am Stammsitz des Unternehmens in Adelheidsdorf bei Celle und an anderen deutschen Standorten seien 1.250 Arbeitsplätze in Gefahr, teilte Amtsgerichtsdirektor Günter Busche mit. Weltweit seien rund 2.000 Jobs bedroht. Das Unternehmen war wegen der Finanz- und Autokrise in Zahlungsnot geraten.

Der Hersteller von Schallisolationen und Gummiboden-Belägen für die Automobilindustrie ist einer der größten Arbeitgeber im Kreis Celle. Der vom Gericht bestimmte Insolvenzverwalter Christopher Seagon hat nun die Aufgabe, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und zu erhalten. Zudem soll er die Firma bis zur Eröffnung des endgültigen Insolvenzverfahrens fortführen. Momentan wird bei der Stankiewicz GmbH nicht produziert. Die Arbeit ruht noch bis zum 5. Januar.

Stankiewicz gehört zur Gimotive GmbH. Allein in Adelheidsdorf sind 600 Arbeitnehmer tätig. Das Unternehmen hat weitere Standorte unter anderem in Hamburg, Hameln, in Straubing (Bayern) und in Friedrichroda (Thüringen) sowie in den USA, Belgien und Frankreich. 2007 erzielte der Automobilzulieferer einen Umsatz von 272 Millionen Euro.

dpa


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