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ZF 160 Millionen Euro Investitionen in Russland

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Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will in den kommenden Jahren verstärkt in Russland investieren.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will in den kommenden Jahren 160 Millionen Euro in Russland investieren, um bis 2010 das Montagewerk von ZF und dem russischen Lastwagenhersteller Kamaz in Tatarstan (Russische Föderation) auszubauen. Der Marktführer bei schweren Lastwagen innerhalb der Russischen Föderation will laut ZF komplett auf Getriebe des deutschen Zulieferers umsteigen. Die Mitarbeiterzahl des Gemeinschaftswerk ZF Kama werde deshalb in den nächsten drei Jahren von derzeit 60 auf rund 700 Mitarbeiter steigen.

250 Millionen Euro Umsatz

Mit dem Ausbau soll zum einen die Montagekapazität erweitert werden. Zum anderen ist ab Mitte 2008 auch die Produktion von Getrieben vorgesehen. Der geplante Umsatz werde dann bei rund 250 Mill. Euro liegen. Derzeit montiert das Werk jährlich 9.000 Lkw-Schaltgetriebe. Laut ZF ist der Bedarf des Lastwagenherstellers Kamaz allerdings wesentlich höher, weil in diesem Jahr voraussichtlich 54.000 Fahrzeuge vom Band laufen werden. Für Produktion und Serienlieferungen im Werk ZF Kama seien Zulieferungen aus den ZF-Werken in Friedrichshafen, Bouthéon/Frankreich und Eger/Ungarn notwendig, so der Automobilzulieferer. Etwa 25 Prozent der benötigten Teile würden aus diesen Werken an das Gemeinschaftsunternehmen in Tartastan geliefert.