Suchen

Leichtbau 18. Internationales Dresdner Leichtbausymposium

| Redakteur: Jens Scheiner

Das vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der Technischen Universität Dresden ausgerichtete Internationale Dresdner Leichtbausymposium dient als Diskussionsplattform für einen branchen- und produktübergreifenden Wissens- und Erfahrungstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Firmen zum Thema

Wie schon im vergangenen Jahr erwarten die Veranstalter wieder ein gut besuchtes Leichtbausymposium mit vielen interessanten Vorträgen.
Wie schon im vergangenen Jahr erwarten die Veranstalter wieder ein gut besuchtes Leichtbausymposium mit vielen interessanten Vorträgen.
(Foto: TU Dresden/Florian Lenz)

Das diesjährige Symposium findet am 26. und 27. Juni 2014 im Deutschen Hygiene-Museum Dresden statt. Zum Thema „Innovative Leichtbaulösungen als Schlüssel zur Standortstärkung“ werden Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik erwartet. Das Leichtbausymposium eröffnet Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Hufenbach, Ausrichter der Fachtagung und Direktor des ILK..Sven Morlok, Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, zeigt in seinem Grußwort die Bedeutung der Kooperation von Wissenschaft und Industrie vor dem Hintergrund der Standortstärkung auf. Das Partnerland der Fachtagung ist dieses Jahr erneut Polen. Als Vertreter des Partnerlandes referiert unter anderem der Direktor des National Centre for Research and Development aus Warschau, Prof. Dr. Krzysztof J. Kurzydłowski zum Thema „Deutsch-polnische Zusammenarbeit bei der Material- und Technologieentwicklung – Ein Musterbeispiel für Europa“.

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Neben weiteren polnischen Universitäten pflegt das ILK mit der Technischen Universität Warschau eine langjährige Zusammenarbeit, welche sich in verschiedenen Leichtbau Forschungsprojekten niederschlägt. Bei dem Verbundvorhaben „Neuartige Materialien und Technologien für generische Leichtbaukomponenten für ein emissionsreduziertes Konzeptfahrzeug mit Elektroantrieb (MATLEV)“, arbeiten Wissenschaftler des ILK und der Fakultät für Werkstoffwissenschaft der TU Warschau an der Entwicklung innovativer und effizienter Fertigungsprozesse zur Herstellung naturfaserbasierter Verbundwerkstoffe für den Einsatz in Elektrofahrzeugen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hatte Ende März 2014 im Wettbewerb „Grenzüberschreitende Kooperationen von KMU in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Qualifizierung“ das Forschungsprojekt MATLEV als eines von vier erfolgreichen Kooperationsprojekten ausgezeichnet.

Als Industrievertreter des Partnerlandes wird Janusz Kucmin, Chief Country Representative von Bombardier Transportation Poland, über den Leichtbau und die damit verbundenen Möglichkeiten und Randbedingungen insbesondere aus der Perspektive der Schienenfahrzeugindustrie sprechen. Vor dem thematischen Hintergrund des 18. Leichtbausymposiums spricht auch Dr. Frank Welsch, Vorstand für Technische Entwicklung von Škoda Auto, zum Thema „119 Jahre Škoda – Die Bedeutung von Standortstärke, Markenpflege und Konzernvernetzung.“

(ID:42749194)