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Faurecia 2004 steigt die Autoproduktion nicht

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Im Geschäftsjahr 2003 ist dem französischen Zulieferer der Sprung in die Gewinnzone gelungen.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Der französische Automobilzulieferer Faurecia hat im Geschäftsjahr 2003 seinen Umsatz um 2,6 Prozent auf 10,12 Milliarden Euro gesteigert. Weniger erfreulich ist allerdings die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte. In diesem Zeitraum sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent.

Im abgelaufenen Jahr ist Faurecia die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen, da die Restrukturierungskosten gefallen und der Schuldendiest kleiner gewesen sei, teilte das Pariser Unternehmen am Freitag, 06.02., mit. Das Nettoergebnis beläuft sich auf 10,1 Millionen Euro und verbesserte sich damit gegenüber dem in 2002 ausgewiesenen Verlust in Höhe von 59,1 Millionen Euro kräftig. Im Geschäftsjahr 2003 beläuft sich das Betriebsergebnis auf insgesamt 302,8 Millionen Euro (3 Prozent des Umsatzes) und verzeichnet damit gegenüber 2002 einen Anstieg um 47,2 Millionen Euro. Das EBITDA beträgt 637,1 Millionen Euro (6,3 Prozent des Umsatzes) und verbessert sich gegenüber 2002 um 51,0 Millionen Euro.

Aussichten durchwachsen

Für das laufende Jahr rechnet man in Paris nicht mit einem Wachstum der Automobilproduktion. Das organische Wachstum des Unternehmens werde deshalb geringer als in den Vorjahren seines Geschäft werde sich jedoch in der zweiten Jahreshälfte dank der Nachfrage außerhalb Europas beleben.