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Beru 2007 mit Gewinneinbruch

| Redakteur: Thomas Weber

Der Ludwigsburger Zulieferer will nach einem deutlichen Ergebnisrückgang im abgelaufenene Geschäftsjahr 2008 wieder zulegen.

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Beru will nach einem Ergebniseinbruch im vergangenen Jahr im laufenden Geschäftsjahr 2008 wieder zulegen. Wie der Vorstandsvorsitzende Thomas Waldhier am heutigen Donnerstag in Stuttgart bekanntgab, sank das operative Ergebnis (EBIT) im Geschäftsjahr 2007 deutlich auf 39,1 Millionen nach 53,5 Millionen Euro im Jahr 2006. Der Umsatz stieg 2007 leicht um 2,6 Prozent auf 450,6 Millionen Euro.

Für 2008 kündigte das in Ludwigsburg ansässige Unternehmen ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Bereich an. Das operative Ergebnis werde nach den Erwartungen von Beru-Chef Waldhier zwischen 40 bis 45 Millionen Euro liegen. Große Hoffnung setzt Beru auf den Bereich Reifendruck-Kontrollsysteme, in dem im vergangenen Jahr der Umsatz um 50 Prozent auf 72,6 Millionen Euro gesteigert werden konnte. Man gehe davon aus, dass die EU solche Systeme für Autoreifen vorschreiben werde. Zudem rechne Beru mit einem anhaltenden Boom bei Diesel.

Waldhier kündigte an, die Präsenz außerhalb Europas auszubauen. Beru erwirtschafte heute 35 Prozent seines Umsatzes im Ausland. Mit Hilfe eines Programms zur Effizienzsteigerung sollen bis Ende 2008 weltweit 160 Stellen abgebaut werden. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 2.550 Mitarbeiter.

Waldhier gab weiter bekannt, dass das Unternehmen, dass inzwischen mit dem US-Automobilzulieferer BorgWarner einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen habe, Zukäufe im Bereich Autozulieferindustrie prüfe. Das Kapital dafür sei vorhanden, heißt es.

dpa

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