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Automotive Lighting 3D-OLED-Rückleuchte vorgestellt

| Redakteur: Peter Koller

OLEDs haben den großen Vorteil, dass sie sich auf Flächen aufbringen lassen – und das sogar dreidimensional. Ein Forschungsprojekt von Audi, Philips, Automotive Lighting, Merck und der Universität zu Köln hat das jetzt bewiesen.

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Audi, Philips, Automotive Lighting, Merck und die Universität zu Köln haben den erfolgreichen Abschluss des Projektes „OLED-3D“ bekannt gegeben. In dessen Rahemn ist es erstmals gelungen, großflächige, dreidimensional geformte organische Leuchtdioden (OLEDs) herzustellen und diese als Heckleuchte in ein Automobil zu montieren.
Audi, Philips, Automotive Lighting, Merck und die Universität zu Köln haben den erfolgreichen Abschluss des Projektes „OLED-3D“ bekannt gegeben. In dessen Rahemn ist es erstmals gelungen, großflächige, dreidimensional geformte organische Leuchtdioden (OLEDs) herzustellen und diese als Heckleuchte in ein Automobil zu montieren.
(Foto: Philips)

Audi, Philips, Automotive Lighting, Merck und die Universität zu Köln haben am 11. Juli den erfolgreichen Abschluss des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 5,7 Millionen Euro geförderten Projektes „OLED-3D“ bekannt gegeben. Den Partnern gelang es während des gut dreieinhalb Jahre laufenden Projektes erstmals großflächige, dreidimensional geformte organische Leuchtdioden (OLEDs) herzustellen und diese als Heckleuchte in ein Automobil einzubauen. Diese Weltpremiere belegt, wie sehr die neue Lichttechnologie das Erscheinungsbild von Automobilen in der Zukunft verändern wird.

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Neue, hochreine Materialien

Ziel der Partner war es, die Technologie und die spätere Anwendung von 3D-OLEDs für den Automobilbau in allen Bereichen der Wertschöpfungskette zu analysieren und zu verbessern. Dazu entwickelte Merck – gemeinsam mit der Technischen Universität Darmstadt – neue, vernetzbare rote OLED-Materialien. Dank dieser Materialien lassen sich OLEDs nasschemisch in mehreren Schichten erstmals auf geformtem Glas herstellen. Dieses Verfahren wurde an der Universität Köln eingehend erforscht und an 3D-Mustern gezeigt. Lebensdauer und Performance von OLED-Anwendungen lassen sich wesentlich durch die Qualität der OLED-Substanzen beeinflussen. Eine empfindliche und leistungsfähige Analytik sowie das Know-How, hochreine Materialien zu produzieren, sind somit unabdingbare Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz dieser neuen Technik. Daher wurde im Rahmen dieses Projektes ebenfalls an der Reinheit der eingesetzten Materialien und deren chemischer Charakterisierung intensiv gearbeitet.

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