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Zulieferer 3M Tochter Dyneon feiert 50-jähriges Bestehen

| Redakteur: Jens Scheiner

Im Jahr 1965 eröffnete das Fluorpolymerwerk am Standort in Burgkirchen noch als Joint Venture. Zur Jahrtausendwende übernahm 3M die Federführung vollständig.

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Fluorkunststoffe von Dyneon sind universell einsetzbar, zum Beispiel als Dachkonstruktion für Stadien und Architekturbauten.
Fluorkunststoffe von Dyneon sind universell einsetzbar, zum Beispiel als Dachkonstruktion für Stadien und Architekturbauten.
(Foto: 3M)

Seither hat das US-Unternehmen mehr als 200 Millionen Euro in den Standort in Burgkirchen investiert. Mit einem Umsatz von 250 Millionen Euro und einer Produktion von cirka 17.000 Jahrestonnen ist Dyneon einer der weltweit führenden Fluorpolymer-Hersteller. „Wir sind stolz heute auf unsere 50-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Fluorpolymeren zurückblicken zu können. Ohne unsere Kunden und unsere Mitarbeiter hätten wir es nie so weit gebracht“, betont Burkhard Anders, Geschäftsführer der Dyneon GmbH anlässlich des Jubiläums.

Up-Cycling Prozess für Fluorpolymere

Das Unternehmen führte 2014 das Up-Cycling-Verfahren ein, mit dem sich der Wertstoffkreislauf der Fluorpolymere schließt. Rund 90% der Monomere aus vollfluorierten Polymerabfällen der Industrie können als vollwertiger Neustoff wiedergewonnen werden. Eine Pilotanlage mit einer Jahreskapazität von 500 Tonnen geht zeitgleich mit dem Jubiläum in Betrieb. Die Abfälle müssen nicht mehr verbrannt oder über die Mülldeponie entsorgt werden.

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