E-Auto-Start-up „50 Wochen für einfache Stecker“: Lieferkettenprobleme bremsen den Microlino aus

Von Svenja Gelowicz

Zwar kommt das Schweizer E-Auto-Unternehmen gut voran, seine Produktion aufzusetzen. Die Lieferkettenprobleme zwingen das Start-up allerdings, ihren Liefertermin um Monate nach hinten zu schieben.

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Das E-Auto-Start-up Microlino kommt eigenen Angaben zufolge bei seiner Fertigungsstätte in Turin gut voran.
Das E-Auto-Start-up Microlino kommt eigenen Angaben zufolge bei seiner Fertigungsstätte in Turin gut voran.
(Bild: Microlino/Screenshot)

Das Schweizer E-Auto-Start-up Micro Mobility verschiebt den Start der Produktion des Microlino wegen Lieferkettenprobleme auf Mitte März. Das hat das Unternehmen am Donnerstag (6. Januar) mitgeteilt. Zwar habe man wichtige Teile lange im Voraus bestellt. Doch nun seien „selbst Standardteile wie einfache Stecker für den Kabelbaum knapp geworden und haben Vorlaufzeiten von bis zu 50 Wochen“, schreibt das Start-up in seiner Mitteilung.

Eigentlich wollte Micro seine ersten Fahrzeuge bereits Ende des vergangenen Jahres an Kunden ausliefern. Nun sollen die kleinen Stromer spätestens im Mai in der Schweiz und „bald darauf“ in Deutschland an Käufer gehen. Man wolle den verzögerten Produktionsstart später wieder aufholen, indem die Stückzahlen schnell nach oben geschraubt würden.

Produktion in Turin

Micro Mobility will den Zweisitzer, der als Leichtfahrzeug in der Klasse L7E antritt, mit dem Fertigungspartner Cecomp im italienischen Turin fertigen. Der Aufbau dieser Produktionsstätte komme gut voran. Wie die Fertigung für das Chassis aussieht, zeigt das Start-up in einem Kurzfilm.

Basispreis von 12.000 Euro

Im Februar soll außerdem ein Online-Konfigurator starten. Die Preise für den Microlino starten früheren Angaben zufolge bei 12.000 Euro. Das Fahrzeug, das ohne einen Türgriff und in einer Premium-Version mit Faltdach kommt, soll maximal 90 km/h schnell sein. Für das Dach haben die Schweizer mit Magna Car Top Systems zusammengearbeitet. Den Stromspeicher für den Unterboden des Mini-Stromers liefert BMZ aus Karlstein am Main.

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