Interieur Achte Generation des BMW i-Drive

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Lena Straßberger

BMW erneuert sein Bediensystem. Auf ein liebgewonnenes Element müssen Kunden weiterhin nicht verzichten.

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BMW hat sein iDrive-System erneuert.
BMW hat sein iDrive-System erneuert.
(Bild: BMW)

Mehr Sprachbefehle, weniger Knöpfe, aber weiterhin mit Dreh-Drück-Steller: BMW hat sein „iDrive“-Bediensystem umfassend erneuert. Premiere feiert die achte Infotainment-Generation ab dem Herbst in den Elektromodellen iX und i4.

Der Dreh-Drück-Steller bleibt erhalten.
Der Dreh-Drück-Steller bleibt erhalten.
(Bild: Manuel Nagel)

Zentrales Bedieninstrument bleibt der „iDrive“-Knopf in der Mittelkonsole, mit dem die Münchner vor 20 Jahren die Infotainment-Steuerung im Auto revolutioniert haben. Viele Funktionen sind nun alternativ über Sprachbefehle bedienbar, die als „Intelligent Personal Assistent“ fungiert. Im Gegenzug sinkt die Zahl der klassischen Taster und Schalter im Cockpit. Auch die Klimaanlage verfügt nicht mehr über physische Knöpfe.

BMW iDrive: „Operating System 8“

Drittes zentrales Element des neuen „Operating System 8“ ist ein großer konkaver Bildschirm, der sich vom Instrumentenbrett bis in die Mittelkonsole zieht. Die Darstellung auf dem berührungsempfindlichen Curved-Display lässt sich ebenso wie die Tachodaten personalisieren.

Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern erlaubt BMW die Integration von Drittanbieter-Apps; unter anderem sollen die Nutzer nahtlos zwischen dem Hersteller-Infotainment und Inhalten von Carplay oder Android Auto wechseln können. Für die Verbindung zur Außenwelt sorgt ein 5-G-Modul von Harman, über das auch Fernwartungs-Aktualisierungen, sogenannte Over-the-Air-Updates, möglich sind.

Von dem neuen System verspricht sich BMW eine intuitivere und flüssigere Bedienbarkeit. Vor allem die Sprachsteuerung soll in dieser Hinsicht für Erleichterung und mehr Entspannung an Bord sorgen. Letztlich bereiten die Bayern damit auch die Einführung autonomer Fahrfunktionen vor, bei denen sich der Fahrer nicht mehr auf die Fahrzeugführung konzentrieren muss, sondern an Bord arbeiten oder Unterhaltung konsumieren kann.

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