Engineering-Dienstleister Akka Deutschland: „Wir spüren den Rückenwind“

Autor / Redakteur: Claus-Peter Köth / Lena Straßberger

Akka-Deutschland-Chef Derrick Zechmair hat im vergangenen Jahr zwei Managementebenen gestrichen und dafür 19 sogenannte Center of Expertise geschaffen. Ein Gespräch über die aktuelle Auftragslage sowie erste Erfolge der Neustrukturierung.

Akka-Deutschland-Chef Derrick Zechmair: „Der Kostendruck ist enorm und unsere Kunden fordern in Angeboten auch einen gewissen Mindestanteil aus Best-Cost-Countries.“
Akka-Deutschland-Chef Derrick Zechmair: „Der Kostendruck ist enorm und unsere Kunden fordern in Angeboten auch einen gewissen Mindestanteil aus Best-Cost-Countries.“
(Bild: Akka)

Herr Zechmair, die Corona-Pandemie prägt noch immer unser tägliches Leben. Gleichzeitig vermelden die deutschen OEMs im ersten Quartal starke Zuwächse. Wie sieht die Auftragslage bei Akka aus?

Die OEMs profitieren sehr stark von der Auslandsnachfrage und das ist sehr gut für die gesamte Branche. Auch wir spüren den Rückenwind. Unsere Auftragslage bei den Bestandskunden ist stabil. Darüber hinaus konnten wir einige sehr gute Neuaufträge gewinnen – auch in anderen Mobilitätsbereichen, etwa im Schienen- und Luftverkehr.

Das Jahr 2021 haben Sie mit einem Umsatzwachstum von 15 Prozent geplant. Werden Sie das Ziel erreichen?

Noch ist es zu früh, exakte Prognosen für das Gesamtjahr abzugeben. Aber die Zahlen aus dem ersten Quartal bestätigen unsere Planungen. Wir haben die richtigen Weichen gestellt und schauen sehr optimistisch auf die nächsten Monate.