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Engineering-Dienstleister Akkodis: „Brücken bauen durch Technologietransfer“

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Die Automobilhersteller richten ihre Geschäftsmodelle auf eine datengestützte, nachhaltige Zukunft aus. Dieser Wandel erfordert effizientere und digitalere Prozesse in der Entwicklung. Welche Rolle dabei Akkodis einnehmen will, erklärt Senior Vice President Peter Mehrle.

Peter Mehrle
Peter Mehrle
(Bild: Akkodis)

Herr Mehrle, nach der Übernahme von Akka durch Adecco wurde der Entwicklungsdienstleister mit Modis verschmolzen. Seit Februar dieses Jahres tritt das Unternehmen unter dem Namen „Akkodis“ auf. Wie positioniert sich der neue Spieler am Markt, allen voran in Deutschland?

Als Vorreiter im Bereich Smart Industry vereint Akkodis weltweit erstklassige Expertise in Sachen IT, Ingenieurleistungen, Ressourcen und Lösungen. Unser umfangreiches Serviceangebot ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal, mit dem wir Kunden auf der ganzen Welt überzeugen. Mit unseren rund 7.600 Mitarbeitern in Deutschland tragen wir dazu bei, eine der wichtigsten Herausforderungen in der Automobilindustrie zu lösen: das Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Angebot im Bereich einschlägiger Expertise.

Was genau verstehen Sie unter „Smart Industry“?

Als Smart Industry verstehen wir die Verbindung von Core Engineering und IT. Die Verschmelzung dieser beiden Themen erweitern wir noch um die Hightech-Themen Konnektivität, Big Data und die damit verbundenen Fähigkeiten wie Datenanalyse und Software-Entwicklung. Wir bringen Ressourcen und F&E-Expertise zusammen, um in der Branche die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Ganz nach dem Motto „Engineering a Smarter Future Together“ setzt sich Akkodis für eine intelligentere Zukunft ein.

Haben Sie ein aktuelles Beispiel für ein Projekt aus der Smart Industry?

Ein jüngeres Beispiel für unser umfassendes Serviceangebot ist die Kooperation mit dem Mercedes-EQ Formula E-Team. Wir sind der offizielle Engineering-Partner des Teams und treten als Innovationspartner der ABB FIA Formel-E-Weltmeisterschaft auf. Aufgrund des großen Erfolgs dieser Partnerschaft wurde diese gerade auch ausgeweitet auf das Mercedes-AMG Petronas Formula One-Team. Als Teil des Beirats für Nachhaltigkeit von Mercedes-Benz unterstützen wir zudem die Nachhaltigkeitsstrategie 2039 des OEMs.

Wie begegnen Sie dem Wandel in der Automobilindustrie?

Softwarelösungen und Services inner- und außerhalb des Fahrzeugs gewinnen immer mehr an Bedeutung – und das aus verschiedenen Gründen. Der Fokus der Automobilindustrie verschiebt sich zunehmend von einem produkt- hin zu einem kundenorientierten Ansatz. Damit rücken Services in den Vordergrund, die Kunden einen messbaren Mehrwert bieten. Mit unseren mehr als 30 Jahren Expertise in der Automobiltechnik, die wir seitens Akka und Modis mitbringen, sind wir über die gesamte Entwicklungsphase neuer Fahrzeuge ein wichtiger Partner für unsere Kunden.

Sie haben gerade den Innovationsdruck in der Branche skizziert. Wie schaffen Sie es, hier immer vorne mit dabei zu sein?

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir stets dynamisch bleiben müssen. Um neue Entwicklungen voranzutreiben, müssen wir Konzepte hinterfragen und neue Lösungswege erarbeiten. So entstehen neue Technologien. Die Vorteile von Akkodis sehe ich in zwei Kernpunkten: Einerseits haben wir eine sehr agile, projektbasierte Struktur. Mit unserer schlanken Organisationsstruktur und den hervorragenden Projektleitern können wir dem Kunden schnell passgenaue Lösungen anbieten. Auf der anderen Seite leben wir eine starke Innovationskultur. Neue Entwicklungen und Konzepte setzen wir dann auch intern in unserer Forschungsabteilung um und zeigen, was künftig möglich sein kann.

Welche Rolle spielt das Thema Technologietransfer in der Branche?

Technologietransfer ist das Fundament, um eine Brücke in Richtung Zukunft zu bauen. In unserem Mobilitätskonzept „Flexmove“ denken wir urbane Mobilität neu: Das multimodale Fahrzeugsystem kann auf der Straße und auf der Schiene mit autonomen Fahrfunktionen eingesetzt werden. Durch den Technologietransfer zwischen den Verkehrssystemen entsteht so ein völlig neues, vernetztes, nachhaltiges und sicheres Mobilitätssystem, das in Form einer Mobility-as-a-Service-Lösung angeboten wird. Der Wissenstransfer, also die konkrete Anwendung von neuen Forschungsergebnissen in der industriellen Praxis, treibt uns immer wieder an.

Zur Person

Dr. Peter Mehrle ist Senior Vice President Germany von Akkodis. Der 39-Jährige studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Kaiserslautern und der ENSGSI in Frankreich. Von 2013 bis 2020 erwarb er an der University of Gloucestershire den Titel „Doctor of Business Administration“. Seine berufliche Laufbahn startete Mehrle im Jahr 2008. Er begleitete die Übernahme von MBtech durch Akka und wechselte danach in die Finanzorganisation des Dienstleisters, wo er diverse Positionen innehatte. Unter anderem war er CFO der 2017 akquirierten Gigatronik Group und seit November 2017 CFO von Akka Deutschland. Zuletzt war er als CEO von Akka Technologies tätig.

Talente im Bereich IT & Engineering werden derzeit stark umworben. Wie schaffen Sie es, die richtigen Experten zu gewinnen?

Zum einen ist mit der Kombination aus Akka und Modis ein starker Spieler mit großer Personalpower entstanden. Mit einem globalen Talentpool von mehr als 50.000 hochqualifizierten Ingenieuren und Digitalexperten unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Markteinführungszeiten zu verkürzen. Unser digital gestützter Recruiting-Service setzt auf ein umfassendes und einzigartiges Scorecard-System, das durch die bewährten internen Schulungsprogramme in unseren Academies ergänzt wird. So gewinnen wir die besten Fachkräfte der Welt und unterstützen sie bei ihrer Weiterbildung oder Umschulung.

Zum anderen helfen wir Unternehmen aus dem Automobilsektor dabei, in einem wettbewerbsintensiven Umfeld neue Fachkräfte für sich zu gewinnen. Wir unterstützen die Unternehmen auch bei der Weiterbildung und Umschulung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, damit sie für künftige Herausforderungen bestens gewappnet sind.

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