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Lithium-Ionen-Batterien Akku-Herstellern drohen Überkapazitäten

| Autor / Redakteur: SP-X / Bernd Otterbach

Trotz steigender Marktanteile von Elektroantrieben drohen bereits ab 2014 bei den Herstellern von Lithium-Ionen-Batterien Überkapazitäten.

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Das geht aus einer Studie des Beratungsunternehmens Roland Berger Strategy Consultants hervor. Demnach werden bis 2015 in den weltweit wesentlichen Automobilmärkten insgesamt 1,2 Millionen Plug-In Hybride und reine Elektrofahrzeuge verkauft worden sein. Die Nachfrage nach Akkus wird dann bei rund 0,8 Millionen Einheiten jährlich liegen.

Ausgehend von den angekündigten Investitionen der Batteriehersteller in Produktionsanlagen steht 2014 aber eine Kapazität von 2,6 Millionen Batterien zur Verfügung. Frühestens 2018, so die Analysten, kann der Markt ein Angebot von rund drei Millionen Batterien aufnehmen. Die Überkapazitäten, insbesondere in den USA und Japan, dürften bereits vorher zu einer Marktbereinigung führen. Die Studie prognostiziert, dass nur sechs bis acht global tätige Akkuhersteller die nächsten sieben Jahre am Markt überstehen werden. In der Studie über die Marktchancen von Lithium-Ionen-Batterien sind nur die bislang bekannten Investitionen berücksichtigt. Zusätzliche Maßnahmen und Subventionen auf nationaler Eben würden das Problem laut Roland Berger noch verschärfen.

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