Wirtschaft Aktionäre von PSA und Fiat Chrysler stimmen Fusion zu

Autor / Redakteur: dpa / Thomas Günnel

Die EU hatte dem Zusammenschluss bereits zugestimmt, jetzt haben die Aktionäre von PSA und Fiat Chrysler die Fusion gebilligt.

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Fiat Chrysler und PSA dürfen fusionieren. Die Aktionäre von PSA haben dem Zusammenschluss zugestimmt. Im Bild: Der deutsche Firmensitz von Fiat Chrysler in Frankfurt/Main.
Fiat Chrysler und PSA dürfen fusionieren. Die Aktionäre von PSA haben dem Zusammenschluss zugestimmt. Im Bild: Der deutsche Firmensitz von Fiat Chrysler in Frankfurt/Main.
(Bild: Fiat Chrysler)

Nach der Zustimmung der Aktionäre des Opel-Mutterkonzerns PSA haben auch die Anteilseigner von Fiat Chrysler (FCA) die Fusion zum gemeinsamen Autokonzern „Stellantis“ gebilligt.

Mit fast einhundert Prozent Zustimmung machten die Aktionäre nach Unternehmensangaben am Montag (4. Januar) den Weg frei für den Zusammenschluss der Autokonzerne. „Stellantis wird einer der weltweit führenden Fahrzeughersteller sein“, sagte der FCA-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann. Der 44-Jährige steht an der Spitze der FCA-Gruppe und gehört der Unternehmerfamilie Agnelli an, die Fiat als Automobilbauer mit gründete und zu einer großen europäischen Automarke entwickelte.

Auch PSA-Konzernchef Carlos Tavares äußerte sich: „Wir sind bereit für diese Fusion.“ Tavares soll auch den neuen Verbund führen. Der Termin für den Zusammenschluss solle bald mitgeteilt werden. Der aus Portugal stammende Topmanager sagte, dass sich zwei gesunde Unternehmen zusammenschließen. „Das ist ein historischer Augenblick.“

Viertgrößter Autokonzern der Welt

Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Fusion im Dezember mit Auflagen zugestimmt. Mit dem Zusammenschluss soll der viertgrößte Autokonzern der Welt entstehen. Der neue Verbund mit großen Standbeinen in Europa und in Nordamerika wird 14 Marken führen, darunter sind Opel, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth und Dodge.

Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Coronakrise zusammen fast neun Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab und erzielten einen Umsatz von 170 Milliarden Euro. Nur Volkswagen, Toyota und der französisch-japanische Renault-Nissan-Verbund lagen im Jahr 2019 darüber.

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