Zulieferer Alfmeier wird zu einer Societas Europaea

Redakteur: Jens Scheiner

Mit Eintragung vom 06. April 2016 wurde der angekündigte Formwechsel der Alfmeier Präzision AG Baugruppen und Systemlösungen in die Alfmeier Präzision SE vollzogen.

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Mit Eintragung vom 06. April 2016 wurde der angekündigte Formwechsel der Alfmeier Präzision AG Baugruppen und Systemlösungen in die Alfmeier Präzision SE vollzogen.
Mit Eintragung vom 06. April 2016 wurde der angekündigte Formwechsel der Alfmeier Präzision AG Baugruppen und Systemlösungen in die Alfmeier Präzision SE vollzogen.
(Foto: Alfmeier)

Durch den Formwechsel entstand ein Verwaltungsrat, der sowohl Aufsichtsfunktion als auch operative Führung zusammenführt. Dadurch verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben über schlankere Führungsstrukturen und effizientere Entscheidungsprozesse. Der Verwaltungsrat umfasst Markus Gebhardt (Vorsitzender), Andreas Gebhardt, Jochen Martin und Michael Hüsken als Vertreter der Gesellschafter, sowie Klaus-Jürgen Heimbrodt.

Geschäftsführende Direktoren als operatives Leitungsorgan sind Andreas Gebhardt (Vorsitzender) und Markus Gebhardt. Stephan Schulak wird im Zuge des Formwechsels als weiterer geschäftsführender Direktor und CFO in die operative Rolle zurückkehren. Achim Rauber schied zum 29. Februar auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand der Alfmeier Präzision AG aus. Er hatte sich entschieden seinen Vorstandsvertrag nicht zu verlängern. Rauber gehörte dem Vorstand seit März 2013.

Zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2015

Auf Basis vorläufiger Zahlen stieg der Umsatz der Alfmeier Gruppe, auch dank positiver Währungseffekte, von 233,8 Millionen Euro um 15,8 Prozent auf 270,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieb 2015 mit 8,2 Millionen Euro nahezu unverändert (2014: 8,0 Millionen Euro). Darin bereits berücksichtigt sind 2015 Restrukturierungskosten in Höhe von 5,4 Millionen Euro (Vorjahr: 1,8 Millionen Euro), vor allem in Verbindung mit der Veräußerung des Standortes Anderson. Das EBIT vor Restrukturierungskosten stieg von 9,8 Millionen Euro in 2014 auf 13,6 Millionen Euro in 2015, was bereinigten EBIT-Margen von 5,0 Prozent (2014: 4,2 Prozent) entspricht. Der Konzernabschluss für 2015 wird im Juni 2016 veröffentlicht.

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