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Car-To-X-Kommunikation Algorithmus für mehr Verkehrsicherheit

| Redakteur: Sven Prawitz

Mit dem „X2Safe“-Algorithmus will ZF die Verkehrsteilnehmer nicht nur vernetzen – die Software soll gefährliche Situationen im Vorfeld erkennen und an die Teilnehmer melden.

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Der Algorithmus „X2Safe“ soll alle Verkehrsteilnehmer über eine Cloud vernetzen. Er soll zudem Gefahrenpotenziale rechtzeitig einschätzen und die Verkehrsteilnehmer warnen können.
Der Algorithmus „X2Safe“ soll alle Verkehrsteilnehmer über eine Cloud vernetzen. Er soll zudem Gefahrenpotenziale rechtzeitig einschätzen und die Verkehrsteilnehmer warnen können.
(Bild: ZF)

ZF präsentiert mit „X2Safe“ ein Vernetzungskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer einbindet. So soll es möglich sein, mit Fahrzeugen, Smartphones sowie Smartwatches zu kommunizieren und .Autofahrer, Passanten und Radfahrer frühzeitig vor Kollisionen im Straßenverkehr zu warnen. Der X2Safe-Algorithmus ist die Basis, um Verkehrsteilnehmer in der Cloud zu vernetzen.

Nach ZF-Angaben liegt die Intelligenz des Systems darin, dass es das Verhalten aller Verkehrsteilnehmer in der näheren Umgebung individuell analysieren kann und über eine Reaktion entscheidet. Hält ein Fußgänger etwa Rotphasen von Ampeln nicht ein oder überquert Straßen an dafür nicht geeigneten Stellen, soll das System dieses Verhalten als besonders „unsicher“ bewerten und von einem größeren individuellen Gefährdungspotenzial ausgehen. In dem sich nähernden Fahrzeug ließe sich in diesem Fall der Fahrer warnen. Gleichzeitig würde auch der Fußgänger von seinem Smartphone oder seiner Smartwatch akustisch und optisch alarmiert. Vernetzung und entsprechende automatisierte Sicherheitssysteme vorausgesetzt, kann ein Fahrzeug darüber hinaus automatisch eingreifen. Anders als etwa ein Abstandswarner oder eine Kamera reagiert das System nicht erst, wenn die Gefahr erkennbar und bereits real ist.

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