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Algorithmus warnt Passanten und Radfahrer vor Kollisionen

| Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der Zulieferer ZF hat den „X2Safe-Algorithmus“ entwickelt, der Passanten und Radfahrer frühzeitig vor Kollisionen mit Fahrzeugen schützen soll. Die Kommunikation erfolgt über Smartphones sowie Smartwatches.

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Der neue Algorithmus „X2Safe“ errechnet drohende Kollisionen von Passanten und Fahrzeugen und warnt davor.
Der neue Algorithmus „X2Safe“ errechnet drohende Kollisionen von Passanten und Fahrzeugen und warnt davor.
( Bild: ZF )

Um schwächere Verkehrsteilnehmer wie Passanten und Radfahrer künftig besser vor Kollisionen mit Fahrzeugen schützen zu können, hat ZF einen neuen Algorithmus mit der Bezeichnung „X2Safe“ entwickelt. Er eignet sich als Basis für Car-to-X-, X-to-Car oder sogar X-to-X-Anwendungen. Damit soll es möglich sein, Fahrzeuge und Verkehrsteilnehmer miteinander zu vernetzen und vor drohenden Kollisionen zu warnen.

Das System nutzt onlinebasierte Daten zur Position der einzelnen Personen und errechnet einen drohenden Zusammenstoß, bevor Kamera- und Radarsysteme des Fahrzeugs die Gefahrensituation erfassen könnten. Während der Autofahrer mittels des Infotainmentsystems gewarnt wird, erhalten der Fußgänger oder Radfahrer ein Signal auf sein Smartphone oder seine Smartwatch. Hält ein Fußgänger etwa Rotphasen von Ampeln nicht ein oder überquert Straßen an dafür nicht geeigneten Stellen, kann der Algorithmus dieses Verhalten als unsicher bewerten und geht von einem größeren individuellen Gefährdungspotenzial aus.

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