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Zulieferer AMAG errichtet modernes Aluminiumwerk

Redakteur: Jens Scheiner

Mit einem Investitionsvolumen von über 300 Millionen Euro wird die AMAG ein Kaltwalzwerk sowie Veredelungsanlagen am Standort Ranshofen errichten. Damit erweitert der Zulieferer das Produktangebot der hochfesten Aluminiumbleche und -bänder.

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Nach dem erfolgreichen Start der Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerks erfolgt die Erweiterung im unmittelbar angrenzenden Werksareal.
Nach dem erfolgreichen Start der Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerks erfolgt die Erweiterung im unmittelbar angrenzenden Werksareal.
(Foto: AMAG)

Die AMAG beliefert laut eigenen Angaben schon heute sowohl Lieferant von Spezialblechen für Automobilkarosserien (Außenhaut- und Struktur) als auch für moderne Passagierflugzeuge. Mit dem Kaltwalzwerk sowie Wärme- und Oberflächenbehandlungsanlagen wird die Gesamtkapazität des Walzwerkes in Ranshofen auf über 300.000 Tonnen pro Jahr verdoppelt. Das neue Kaltwalzwerk soll nach aktueller Planung in 2017 seinen Betrieb aufnehmen. In der Endausbaustufe sollen im neuen Werk etwa 250 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Durch die Ausweitung unserer Stärken bei den Spezialprodukten werden wir zu einem Komplettanbieter und damit attraktiven Wachstumspartner unserer Kunden. Die erweiterten Fähigkeiten im Bereich der Wärmebehandlung von hochfesten Aluminiumlegierungen und der Oberflächenveredelung machen uns auch zu einem innovativen Entwicklungspartner insbesondere für die Bereiche Luftfahrt, Automobil, Elektronik, Sport und Verpackung“, so Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

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