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Aluminiumguss- und walzspezialist AMAG-Gruppe mit zufriedenstellenden Zahlen

| Redakteur: Christian Otto

Die Österreicher kämpfen mit einem schwierigen Marktumfeld. Das wirkt sich auch auf die Zahlen des dritten Quartals aus. Trotzdem zeigen sich die Verantwortlichen nicht vollkommen unzufrieden und setzen die Investitionsbemühungen zum Produktionsausbau fort.

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Der Bau des AMAG-Warmwalzwerkes am Standort Ranshofen geht weiter voran.
Der Bau des AMAG-Warmwalzwerkes am Standort Ranshofen geht weiter voran.
(Foto: AMAG )

Die AMAG-Gruppe vermeldet für die ersten neun Monate des Jahres 2013 in den Segmenten Metall, Gießen und Walzen eine volle Auslastung. Sie steigerte die gesamte Absatzmenge um 2,9 Prozent auf 274.000 Tonnen. Hierzu trug vor allem der Bereich Walzen bei.

Aluminiumpreis als Belastung

Der Umsatz der der Gruppe lag nach eigenen Angaben in den ersten drei Quartalen 2013 mit 615,9 Millionen Euro um 3,6 Prozent unter dem Vorjahresniveau von 638,9 Millionen Euro. Zurückzuführen sei dies insbesondere auf den um 7 Prozent niedrigeren durchschnittlichen Aluminiumpreis. Der Umsatz im dritten Quartal 2013 lag deshalb ebenfalls mit 203,5 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 206,0 Millionen Euro.

Auch beim Betriebsergebnis (EBIT) der ersten neun Monate musste das Unternehmen mit 60,9 Millionen Euro eine Minus zum Vorjahreswert (72,3 Millionen Euro) hinnehmen. Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, zeigte sich trotzdem nicht komplett unzufrieden: „Das Geschäft der AMAG hat sich in den ersten drei Quartalen in Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zufriedenstellend entwickelt. Die Steigerung der Absatzmenge bei voller Auslastung in allen Segmenten konnte vor allem aufgrund des gesunkenen Aluminiumpreises sowie des Margendrucks in den Segmenten Gießen und Walzen nicht in gesteigerte Ertragszahlen umgesetzt werden.“

Unsicheres Marktumfeld im nächsten Jahr

Eine konkrete Aussage für das Jahr 2014 wollte die AMAG-Gruppe aufgrund der geringen Vorausschaubarkeit nicht geben. Erste Anzeichen für den Fortbestand der niedrigen Aluminiumpreise und der angespannten Margensituation in den Segmenten Gießen und Walzen deuten aber auf ein schwieriges Umfeld hin.

Die Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ setzt er Konzern 2013 für den Walzwerksbereich planmäßig fort. Konkret geht es um den Ausbau und die Inbetriebnahme des Warmwalzwerkes am Standort Ranshofen in Österreich.

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