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Bilanz AMAG in 2013 mit Absatzrekord

| Redakteur: Michael Ziegler

Der österreichische Anbieter von Aluminiumguss- und -walzprodukten AMAG hat im Jahr 2013 einen Absatzrekord erwirtschaftet: Die Absatzmenge stieg auf 351.700 Tonnen 2013 nach 344.200 Tonnen im Vorjahr.

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Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit führte zum Auftragserfolg beim neuen vollelektrischen Großstadtauto BMW i3.“
Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG: „Unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit führte zum Auftragserfolg beim neuen vollelektrischen Großstadtauto BMW i3.“
(Foto: AMAG )

Das operative Geschäft der AMAG Austria Metall AG hat sich laut dem Unternehmen im Geschäftsjahr 2013 sehr zufriedenstellend entwickelt. Die Absatzmenge der AMAG-Gruppe stieg auf ein neues Rekordniveau von 351.700 Tonnen (2012: 344.200 Tonnen). Im Segment Walzen konnte die Absatzmenge um 4 Prozent auf 157.600 Tonnen (2012: 151.300 Tonnen) gesteigert werden. Die Segmente Metall und Gießen verzeichneten mit 115.000 Tonnen (2012: 114.500 Tonnen) bzw. 79.100 Tonnen (2012: 78.400 Tonnen) ebenfalls eine leichte Steigerung des Absatzes gegenüber dem Vorjahr.

„Insbesondere durch die Steigerung der Absatzmenge im Segment Walzen konnten wir bei Vollauslastung in allen Segmenten neuerlich einen Absatzrekord einfahren. Darüber hinaus gelang es uns, mehrjährige, bedeutende Lieferverträge mit Airbus und Boeing abzuschließen. Unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit führte zum Auftragserfolg beim neuen vollelektrischen Großstadtauto BMW i3. Darüber hinaus konnten wir zahlreiche Qualifikationen im Automobilbereich u.a. bei Audi, Daimler, Chrysler und General Motors als Grundlage für künftige Liefervereinbarungen erlangen“, zeigt sich Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG, erfreut.

Bedingt durch den um 8 Prozent gesunkenen, durchschnittlichen Aluminiumpreis verringerte sich der Umsatz der AMAG-Gruppe um 4,1 Prozent auf 786,4 Millionen Euro (2012: 819,8 Millionen Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 122,8 Millionen Euro nach 133,8 Millionen Euro im Vorjahr.

Metall-Segment boomt

Einen wichtigen Ergebnisbeitrag lieferte das Segment Metall mit einem EBITDA von 50,8 Millionen Euro (2012: 42,6 Millionen Euro). Zum Anstieg des Ergebnisses in Höhe von 19 Prozent trugen laut AMAG günstigere Rohstoffkosten, ein höheres Prämienniveau sowie der gezielte Einsatz von Preisabsicherungen bei. Das EBITDA des Segments Gießen lag mit 4,6 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert von 6,1 Millionen Euro, vor allem aufgrund des anhaltenden Margendrucks infolge der weiterhin schwachen Automobilproduktion in Europa. Im Segment Walzen lag das EBITDA mit 63,5 Millionen Euro unter dem Wert des Rekordjahres 2012 in Höhe von 79,9 Millionen Euro. Höhere Rohstoffkosten und planmäßig gestiegene Personalaufwendungen insbesondere durch die Standorterweiterung „AMAG 2014“ führten zu diesem Rückgang. Der Ergebnisbeitrag des Segments Service fiel aufgrund des Wegfalls von Einmaleffekten auf 3,9 Millionen Euro nach 5,3 Millionen Euro im Jahr 2012.

Die AMAG-Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013 ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 72,4 Millionen Euro (2012: 83,2 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern belief sich auf 56,0 Millionen Euro (2012: 71,3 Millionen Euro).

Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ auf der Zielgeraden

Die Erweiterungsinvestition „AMAG 2014“ soll im Geschäftsjahr 2014 weitgehend abgeschlossen werden. Die AMAG wird damit die Kapazität im Segment Walzen um ca. 50 Prozent auf 225.000 Tonnen steigern und will so mit größeren Produktformaten neue Absatzmärkte erschließen. Nach aktuellem Stand wird die Hochlaufphase des neuen Warmwalzwerks termingerecht im vierten Quartal 2014 beginnen. Die zugehörige Erweiterung der Gießerei wird voraussichtlich im ersten Quartal des Jahres 2015 planmäßig abgeschlossen werden.

„Weiterhin erfreulich sind die mittelfristigen Marktprognosen. Die Branche geht in den nächsten fünf Jahren von einem globalen Wachstum von mehr als fünf Prozent pro Jahr bei Aluminiumwalzprodukten aus. Insbesondere die für die AMAG wichtigen Branchen Transport und Bau tragen mit einem jährlichen Wachstum von neun bzw. sechs Prozent überproportional dazu bei. Damit liegen wir mit der planmäßigen Inbetriebnahme unseres neuen Warmwalzwerks als Spezialitätenanbieter voll im Trend“, erklärt Gerhard Falch, Vorstandsvorsitzender der AMAG Austria Metall AG.

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