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Zulieferer AMAG mit positivem Halbjahresergebnis

| Redakteur: Jens Scheiner

Die AMAG Austria Metall AG konnte die operativen Ergebniskennzahlen im 1. Halbjahr 2015 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres steigern.

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Die AMAG Austria Metall AG konnte die operativen Ergebniskennzahlen im 1. Halbjahr 2015 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres steigern.
Die AMAG Austria Metall AG konnte die operativen Ergebniskennzahlen im 1. Halbjahr 2015 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres steigern.
(Foto: AMAG)

Der Umsatz legte um 15,9 Prozent von 406,7 Millionen Euro auf 471,5 Millionen Euro zu. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 30,1 Prozent auf 70,6 Millionen Euro (1. Halbjahr 2014: 54,3 Millionen Euro). Zum Anstieg des operativen Ergebnisses im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 trugen laut Unternehmen alle Segmente bei. Das Segment Metall steigerte das EBITDA um 24,5 Millionen Euro. Das Segment Gießen trug 5,3 Millionen Euro und das Segment Walzen 37,7 Millionen Euro bei. Neben positiven Effekten aus einem leicht veränderten Produktmix war für den Ergebnisanstieg nach eigenen Angaben auch die Absatzsteigerung durch die Inbetriebnahme des neuen Warmwalzwerks verantwortlich.

Die AMAG-Gruppe erzielte im ersten Halbjahr 2015 ein Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 36,0 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 28,2 Prozent im Vergleich zum 1. Halbjahr 2014 (28,1 Millionen Euro). Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern lag bei 22,7 Millionen Euro nach 26,7 Millionen Euro im Vorjahr.

Werksausbau

Der Hochlauf der neuen Walzbarrengießerei und des neuen Warmwalzwerks verläuft nach eigenen Angaben plangemäß. Neben dem Fortschritt beim Qualifizierungsprozess für Luftfahrtprodukte aus dem neuen Warmwalzwerk konnten mittlerweile auch Bleche und Platten mit größeren Produktdimensionen abgesetzt werden.

Auch die Vorbereitung des nächsten Ausbauschritts (Projekt „AMAG 2020“) läuft plangemäß. Die Inbetriebnahme des neuen Kaltwalzwerks einschließlich der zusätzlichen Final- und Veredelungsanlagen ist für das Jahr 2017 geplant. Insgesamt sollen mit dem 300 Millionen Euro Ausbauprogramm in den kommenden Jahren weitere 250 Arbeitsplätze am Standort Ranshofen geschaffen werden.

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