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Wirtschaft AMAG steigert Absatzmenge

| Redakteur: Jens Scheiner

Die AMAG-Gruppe steigerte in der ersten Jahreshälfte 2014 die Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahr (181.900 Tonnen) um sieben Prozent auf 195.500 Tonnen. Der Umsatz lag leicht unter dem des Vorjahreszeitraums.

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Das neue Warmwalzwerk in Ranshofen wird im vierten Quartal 2014 in Betrieb genommen und der Ausbau der neuen Walzbarrengießerei endet vorraussichtlich im ersten Quartal 2015.
Das neue Warmwalzwerk in Ranshofen wird im vierten Quartal 2014 in Betrieb genommen und der Ausbau der neuen Walzbarrengießerei endet vorraussichtlich im ersten Quartal 2015.
(Foto: AMAG / Huber Alexander)

Der Aluminiumpreis notierte nach dem Tiefstand zu Beginn des Jahres (1.687 USD/Tonne am 4.2.2014) per Ende Juni 2014 bei 1.884 USD/Tonne. Der durchschnittliche Aluminiumpreis im ersten Halbjahr 2014 betrug 1.793 USD/Tonne und lag damit um acht Prozent unter dem Vorjahreswert von 1.955 USD/Tonne. In den Segmenten Gießen und Walzen ist weiterhin ein Margendruck erkennbar, der sich im Laufe des 2. Quartals jedoch etwas abgeschwächt hat.

Leichter Umsatzrückgang

Der Umsatz der Unternehmensgruppe lag mit 406,7 Mio. Euro im 1. Halbjahr 2014 unter dem Niveau des Vorjahres (1. Halbjahr 2013: 412,4 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag im 1. Halbjahr 2014 bei 54,3 Mio. Euro nach 65,4 Mio. Euro im Vorjahr. Das Betriebsergebnis in den ersten sechs Monaten 2014 betrug 28,1 Mio. Euro (1. Halbjahr 2013: 40,4 Mio. Euro), hiervon 16,7 Mio. Euro im 2. Quartal dieses Jahres (2. Quartal 2013: 21,4 Mio. Euro). Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern belief sich in der ersten Jahreshälfte 2014 auf 26,7 Mio. Euro (1. Halbjahr 2013: 34,0 Mio. Euro). Im 2. Quartal 2014 wurde ein Ergebnis nach Ertragssteuern von 16,3 Mio. Euro nach 19,0 Mio. Euro im Vorjahr erzielt.

Solide Bilanzstruktur

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im 1. Halbjahr 2014 bei -76,4 Mio. Euro nach -61,4 Mio. Euro im Vergleichzeitraum des Vorjahrs. Laut Unternehmensangaben konnte ein Großteil dieses Kapitalbedarfs durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gedeckt werden. Dieser betrug 59,2 Mio. Euro nach 69,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Die Nettofinanzverschuldung lag per 30.06.2014 bei 88,4 Mio. Euro (31.12.2013: 50,0 Mio. Euro) und befindet sich damit ebenso wie der Verschuldungsgrad mit 15,2 Prozent (31.12.2013: 8,6 %) weiterhin auf einem soliden Niveau. Der Aluminiumproduzent verfügt nach der Dividendenauszahlung in Höhe von 21,2 Mio. Euro im April dieses Jahres über eine gute Bilanzstruktur. Die Eigenkapitalquote per Monatsultimo Juni 2014 lag bei 62,8 Prozent (31.12.2013: 62,6 Prozent).

Walzwerksinvestition weitgehend abgeschlossen

„Wir werden unser neues Warmwalzwerk in Ranshofen im 4. Quartal 2014 in Betrieb nehmen. Der im Januar 2014 begonnene Ausbau der Walzbarrengießerei wird voraussichtlich im ersten Quartal 2015 abgeschlossen“, sagt Helmut Wieser, Vorstandsvorsitzender der AMAG.

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