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Automobilmesse AMI 2014: Viele Premieren locken Besucher

| Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Martin Achter

Als einzige internationale Automobilmesse dieses Jahr in Deutschland will die Leipziger AMI punkten. Nach der Absage verschiedener Aussteller hat der Veranstalter schon Pläne für das Jahr 2016.

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Matthias Kober ist als Projektdirektor der Leipziger Messe zuständig für die AMI Auto Mobil International und die Amitec.
Matthias Kober ist als Projektdirektor der Leipziger Messe zuständig für die AMI Auto Mobil International und die Amitec.
(Foto: Messe Leipzig/Thomas Roetting)

Redaktion: Warum sollten die Fachbesucher in diesem Jahr unbedingt zur AMI anreisen?

Matthias Kober: Die AMI ist 2014 die einzige internationale Automobilmesse in Deutschland. Nur hier gibt es die Gelegenheit, die aktuellen Modelle und Innovationen aller deutschen Hersteller und der großen Mehrheit der internationalen Marken zu erleben.

Welche Neuerungen gibt es dieses Jahr?

Erstmals wird es auf der AMI 2014 einen Sonderausstellungsbereich Oldtimer geben. Fester Bestandteil der AMI-Familie ist auch in diesem Jahr die Amitec als Fachmesse für Wartung, Pflege und Instandsetzung von Pkw, Nutzfahrzeugen und mobilen Großgeräten aller Art. Der Verbund von AMI und Amitec und damit die Abdeckung der Geschäftsfelder Neuwagen und Service unter einem Dach schafft für das Fachpublikum wertvolle Synergien.

Wie hoch war die Fachbesucherquote auf der zurückliegenden AMI ?

Mehr als 286.000 Besucher aus über 35 Ländern besuchten 2012 die AMI. Der Fachbesucheranteil lag bei 29 Prozent.

AMI 2012: Premieren der Aussteller
Bildergalerie mit 35 Bildern

Kam ein Großteil der Besucher aus der Region?

Die AMI erfreut sich überregionaler Beliebtheit. 53 Prozent aller Besucher legten 2012 einen Anreiseweg von mehr als 100 Kilometern zurück, mehr als jeder sechste Gast kam aus einer Entfernung von über 300 Kilometern. Die AMI 2012 war zudem internationaler denn je. Der Anteil ausländischer Besucher erhöhte sich auf 13 Prozent. Gäste aus 35 Ländern wurden registriert. Allein aus den Nachbarstaaten Polen und Tschechien reisten 27.000 Besucher an. Damit stellte die AMI erneut ihre Bedeutung als wichtige Plattform für Handelskontakte vor allem in die östlichen Regionen Europas unter Beweis.

Mit wie vielen Besuchern rechnen Sie in diesem Jahr?

Da wollen wir als Veranstalter im Vorfeld nicht spekulieren. Seit vielen Jahren erfreut sich die AMI eines großen Zuspruchs bei den Besuchern. Und natürlich wünschen wir uns auch in diesem Jahr wieder volle Hallen. Viele Modellpremieren, der neue Sonderausstellungsbereich Oldtimer, das umfangreiche Rahmenprogramm und die zahlreichen Probefahrtangebote werden auch in diesem Jahr Leipzig zu einem Zentrum der Autoliebhaber werden lassen.

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Einige große Importeure haben ihre Zusage zum Teil sehr kurzfristig wieder abgesagt. Beunruhigt Sie das im Hinblick auf künftige Messen?

Ich glaube, ich muss nicht extra betonen, dass wir an einer möglichst lückenlosen Präsenz der in Deutschland vertretenen internationalen Hersteller interessiert sind. Unsere Gespräche mit den in diesem Jahr fehlenden Marken haben uns bestätigt, dass weder Leipzig noch die AMI oder deren Konzept Ursachen für die Absagen sind. Die aus sehr unterschiedlichen Gründen getroffenen Entscheidungen gelten ausdrücklich nur für die AMI 2014. Von daher sind wir zuversichtlich, dass einige Hersteller bereits 2016 wieder mit dabei sein werden.

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