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Motorsport Engineering Angestrebte Klimaneutralität: Honda steigt aus der Formel 1 aus

| Autor: Thomas Günnel

Honda liefert ab 2022 keine Motoren mehr in die Formel 1. Die Entwicklungsbudgets fließen in künftige Antriebe.

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Honda liefert ab dem Ende der Saison 2021 keine Motoren mehr in die Formel 1.
Honda liefert ab dem Ende der Saison 2021 keine Motoren mehr in die Formel 1.
(Bild: Mark Thompson/Getty Images/Honda)

Honda steigt zum Ende 2021 als Motorenlieferant aus der Formel 1 aus. Als Hauptgrund nennt der Automobilhersteller „die große Transformation“, die die Automobilindustrie derzeit erlebt. Der Schwerpunkt des Unternehmens sei es, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Das bedeutet: Honda will seine F&E-Budgets für künftige Antriebs- und Energietechnologien nutzen; „einschließlich der Technologien für Brennstoffzellen-Fahrzeuge und Batterie-EV“.

Die Aktivitäten dazu hat der Automobilhersteller in einem Forschungszentrum zusammengelegt, das im April eröffnet worden ist. Im „Innovative Research Excellence, Power Unit & Energy“ soll auch das Wissen aus der Formel 1 einfließen.

Die Rennteams Red Bull Racing und Scuderia Alpha Tauri müssen sich entsprechend für die Saison ab 2022 einen neuen Motorenlieferanten suchen. Die beiden Teamchefs Christian Horner und Franz Tost bekräftigen jedoch dass ihre Teams an der Rennserie festhalten wollen. Honda war im Jahr 2015 in die Formel 1 zurückgekehrt, als Motorenlieferant für McLaren.

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Über den Autor

 Thomas Günnel

Thomas Günnel

Redakteur/Fachjournalist, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE