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Suzuki Kizashi Angriff im D-Segment

| Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Praktikant AM

Mit der Limousine Kizashi, die in Genf ihre Europa-Premiere feierte, will Suzuki den deutschen Platzhirschen auch im eigenen Land Konkurrenz machen.

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Erst in Genf sei die Entscheidung gefallen, das Modell im Herbst auch in Deutschland auf den Markt zu bringen. „Die Händler wollten das Auto“, sagte Vertriebsleiter Thomas Wysocki im Vorfeld der AMI in Leipzig.

Und die Händler seien auch selbst verantwortlich für den Erfolg des Modells. Die Partner müssen das Auto nicht ins Programm nehmen, die Bestellungen würden eins zu eins ans Werk weitergegeben, kündigte Wysocki an. „Wir sind uns bewusst, dass wir keine übermäßigen Stückzahlen verkaufen werden“, äußerte sich der Vertriebsleiter zur Absatzerwartung. Wysocki rechnet mit jährlich etwa 1.100 Einheiten.

Der 4,65 Meter lange Kizashi soll stärker als die Kleinwagen von Suzuki auf Lifestyle setzen und Individualisten ansprechen. Daher wurde das Modell bewusst sportlich gezeichnet. Betont wird dieser Auftritt durch optionale 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Der sportliche Auftritt setzt sich im Innenraum fort. Kunden, die Wert auf luxuriöse Ausstattung legen, können sich über die hochwertige Lederausstattung und eine getrennt regelbare Zwei-Zonen-Klimaautomatik freuen.

Deutscher Vertrieb will Diesel

Angetrieben wird der Kizashi von einem 2,4-Liter-Vierzylinder-Ottomotor mit 131 kW/ 178 PS. So kommt die Limousine auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,9 Litern. Das Fahrzeug wird nur mit Ottomotor erhältlich sein, da die Hauptmärkte für das Modell die USA und Russland sind. „Ein Diesel ist jedoch unser klarer Wunsch an die japanische Zentrale“, sagte Wysocki. Chancen darauf beständen allerdings nur, wenn das Fahrzeug einen gewissen Erfolg erziele.

Die extrem verwindungssteife Stahlkarosserie soll zusammen mit einer verstärkten McPherson-Radaufhängung vorn und einer Mehrlenker-Hinterachse für ein knackiges Handling sorgen. Optional erhältlich ist im Kizashi das Allradsystem i-AWD.

Die Preise stehen noch nicht fest. Man sei sich jedoch bewusst, dass man es im D-Segment mit einer starken Konkurrenz zu tun habe. „Daher muss das Preis-Leistungs-Verhältnis in jedem Fall attraktiv sein“, kündigte Wysocki an.

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