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Absatzzahlen Anhaltendes Absatzwachstum bei BMW

| Redakteur: Andreas Grimm, Andree Stachowski

BMW hat den Absatz im Oktober erneut deutlich erhöht. Neben der Kernmarke BMW konnte auch Mini nach dem Modellwechsel des Dreitürers wieder kräftig zulegen.

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BMW lieferte 184.297 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus.
BMW lieferte 184.297 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus.
(Foto: BMW)

BMW hat im Oktober 2014 erneut einen Rekordabsatz für diesen Monat geschafft und bleibt damit auf Kurs, in diesem Jahr erstmals mehr als zwei Millionen Neuwagen zu verkaufen. Der Konzern lieferte nach eigenen Angaben 184.297 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce aus. Das waren 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Als Ursache des fortgesetzten Wachstums hat Vertriebsvorstand Ian Robertson die weltweit steigende Nachfrage nach den Produkten des Autobaues ausgemacht. „Wir verzeichnen über unsere gesamte Modellpalette sowie in allen Vertriebsregionen eine erfreuliche Absatzentwicklung“, sagte Robertson laut einer Pressemitteilung vom Dienstag (11.11.14). Im bisherigen Jahresverlauf hatte der Absatz um 7 Prozent auf 1.714 Einheiten zugelegt.

Die Verkäufe der Kernmarke BMW stiegen im Oktober um 10,8 Prozent auf 155.120 Einheiten, der kumulierte Jahresabsatz lag Ende Oktober bei 1,475 Millionen Einheiten (+9,3 %). Begehrt war dabei weiterhin der BMW X5, der weltweit in den ersten zehn Monaten um 37,9 Prozent auf 117.418 Einheiten zulegte. Zum Wachstum beigetragen haben zudem die neuen Modelle der 4er Reihe oder der seit Ende September erhältliche 2er Active Tourer, der sich etwa 3.000 Mal verkaufte.

Wieder ein Wachstumsbringer ist im Oktober zudem wieder die Marke Mini geworden, die laut der Mitteilung ihren besten Oktoberwert aller Zeiten erzielte. Nach dem Modellwechsel stiegen die Verkäufe des dreitürigen Grundmodells der britischen Tochter um 53,7 Prozent auf 15.920 Einheiten an. Weltweit wurden 28.834 Fahrzeuge an die Kunden übergeben, das ist Plus von 13,4 Prozent. Seit Jahresbeginn wurden 236.363 Mini-Fahrzeuge ausgeliefert. Der Rückgang um derzeit noch 5,3 Prozent sei allein auf den Modellwechsel zurückzuführen.

Zugelegt hat der BMW-Konzern zuletzt in allen Vertriebsregionen. In Europa stieg der Absatz im Oktober um 11 Prozent auf insgesamt 78.483 Einheiten. In Asien legten die Auslieferungen um 16,7 Prozent auf 56.010 Einheiten zu. In Amerika schraubte sich der Absatz durch den Anstieg im Oktober von 5,5 Prozent auf 43.889 Fahrzeuge hoch.

Die Oberklasse-Konkurrenten von BMW konnten im Oktober ebenfalls deutlich zulegen. Der Absatz von Audi wuchs ebenfalls um 11 Prozent und legte auf 146.200 Einheiten zu. Daimler erhöhte den Absatz der Marken Mercedes-Benz und Smart im Oktober um 8,2 Prozent auf 146.112 Fahrzeuge.

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