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Graepel Anhaltendes Wachstum

| Redakteur: Bernd Otterbach

Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte die Friedrich Graepel AG ihren Umsatz um 16,8 Prozent auf 77,4 Millionen Euro. Im Betriebsergebnis sei ein überproportionaler Zuwachs erzielt worden, teilte das Unternehmen mit.

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„Damit hat sich unsere Strategie des profitablen Wachstums bewährt“, sagrte Graepel-Vorstand Klaus Mecking bei Vorlage des Konzernabschlusses für 2007 am Firmensitz in Löningen. Der größte Umsatzanteil entfällt laut Unternehmen auf das Geschäft mit Bauteilen für Nutzfahrzeuge, Busse und Land- und Baumaschinen. In allen Bereichen konnten deutliche, zum Teil zweistellige Zuwachsraten erzielt werden.

Produktionsvolumen verdoppelt

„Wir profitieren von der guten Konjunktur im Verkehrs- und Infrastruktursektor“, teilte Mecking mit. Geringere Zuwächse wurden in den Segmenten, die für die Bauwirtschaft produzieren, erzielt. Die konjunkturelle Entwicklung sei durch den schwachen Eigenheimbau gedämpft und kann durch den wachsenden Industriebau nicht kompensiert werden.

Innerhalb der letzten vier Jahre hat das Unternehmen sein Produktionsvolumen um über 50 Prozent ausgeweitet. In Nebraska in den USA befindet sich eine Verkaufs- und Serviceniederlassung, die in absehbarer Zeit auch fertigen soll. In der Türkei wird mit Zulieferungen aus Deutschland produziert. Das Joint Venture mit einem türkischen Partner stellt Bauteile für Busse her, die unter anderem den lokalen Kunden direkt ans Band geliefert werden.

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