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Ladeinfrastruktur

Bosch und Mennekes kooperieren

| Redakteur: Bernd Otterbach

Die Bosch Software Innovations GmbH und die Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co KG haben eine Kooperation für Ladeinfrastruktursysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge vereinbart.

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Während Mennekes die Stecksysteme und die Expertise bei Ladestationen einbringt, wird das Software- und Systemhaus der Bosch-Gruppe ein offenes IT-basiertes System zur Vernetzung und Steuerung von Ladeinfrastruktur und verschiedenen Ladestationen beisteuern. Dieses umfasst die Disposition und Verwaltung von Ladestationen, Fahrzeugen und Mehrwertdiensten rund um die Elektromobilität, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Flottenbetreibern.

„Die Kooperation mit Mennekes ist ein Vorbild dafür, wie wir mit verschiedenen Partnern umfassende Lösungsangebote für dieses zukunftsträchtige Geschäftsfeld bieten können“, sagte Heinz Derenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bosch Software Innovations GmbH.

Mennekes ist bereits mit mehreren hundert Ladestationen in Projekten deutschlandweit vertreten. Die Ladestationen werden im Smart Wheels Projekt in Aachen ebenso eingesetzt wie in der Modellregion Hamburg, wo rund 250 Ladepunkte im Betrieb sind. Auch Deutschlands erstes Car-Sharing-Projekt für Elektrofahrzeuge, das Car2go in Ulm, nutzt rund 50 Ladepunkte.

Das Portfolio umfasst verschiedene Ladestationen für den öffentlichen und privaten Bereich sowie Satellitensysteme zur freien Aufstellung oder zur Wandmontage für großflächige Installationen. Die Ladestationen verfügen über alle Mess- und Kommunikationseinheiten, die für die Integration in Smart Grid Lösungen erforderlich sind.

Offenes System

Bosch Software Innovations hat im vergangenen Sommer in Singapur mit dem Praxisbetrieb einer Infrastruktur für Elektromobile begonnen. Bis Ende des Jahres können Fahrer von Elektromobilen an 40 Stationen ihr Fahrzeug aufladen. In weiteren Projekten in Deutschland und auf europäischer Ebene wird Elektromobilität tagtäglich gelebt. Grundlage ist die internetbasierte Plattform „eMobility Solution“. Über eigene Portale können Fahrer beispielsweise freie Ladestationen finden, was insbesondere in Ballungszentren mit begrenzter Zahl an Stellplätzen und damit Ladestationen von großer Bedeutung ist.

Die internetbasierte Plattform „eMobility Solution“ ist laut Bosch offen und flexibel ausgelegt, so dass künftig auch weiterführende Geschäftsmodelle oder Mehrwertdienste, wie beispielsweise die Buchung spezieller Tarife oder die Routenplanung mit alternativen Transportsystemen integriert werden können. Der Zulieferer hat die Plattform bewusst so offen ausgelegt, damit sich auch konkurrierende Unternehmen beteiligen und Ladestationen unterschiedlicher Anbieter integriert werden können.

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