Veranstaltung

Anwendertreff Leichtbau – Strategien des Leichtbaus

| Redakteur: Sven Prawitz

Die leichten Flügel der Libelle werden durch eine komplexe Flügellagerung stabilisiert – ein bionisches Vorbild für den Leichtbau.
Die leichten Flügel der Libelle werden durch eine komplexe Flügellagerung stabilisiert – ein bionisches Vorbild für den Leichtbau. (Bild: Cadera Design)

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Am 30. und 31. Mai 2017 findet in Würzburg der 2. Anwendertreff Leichtbau der Fachzeitschrift „Konstruktionspraxis“ statt. Teilnehmer können sich hier über den Material-, Struktur- und Fertigungsleichtbau informieren.

Welcher Werkstoff erfüllt am besten die gestellten Anforderungen? Wie konstruiere ich leicht und dennoch stabil? Und wie lassen sich Funktionen integrieren? Auf diese Fragen geben Experten Antworten: beim 2. Anwendertreff Leichtbau am 30. und 31. Mai in Würzburg. Im Mittelpunkt stehen die Themen Werkstoffauswahl, Verbundwerkstoffe, Strukturoptimierung und additive Fertigung. Das zweitägige Forum richtet sich an Produktentwickler und Konstrukteure im Maschinen-, Anlagen-, Geräte- und Fahrzeugbau, deren Aufgabe es ist, das Gewicht von Bauteilen zu reduzieren. Zehn Vorträge informieren über aktuelle Entwicklungen und zeigen Best-Practice-Beispiele auf.

Auszug aus dem Vortragsprogramm

  • Prof. Dr.-Ing. Jochen Dörr, Hochschule Ostwestfalen-Lippe, Experte für Produktentwicklung und Leichtbau, stellt in seinem Vortrag die häufig eingesetzten metallischen Werkstoffe sowie Faserverbundwerkstoffe und Kunststoffe vergleichend dar.
  • Prof. Dr.-Ing. Joachim Hausmann, Institut für Verbundwerkstoffe der TU Kaiserslautern, Leiter Bauteilentwicklung, gibt einen Einblick in die Bauteilentwicklung mit Verbundwerkstoffen.
  • Aus dem Bereich der Bionik stellt Dr. Iwiza Tesari vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Simulationsmethoden vor, die auf der Grundlage von Bäumen und Knochen ein lastangepasstes Wachstum simulieren.
  • Sebastian Möller vom Alfred-Wegener-Institut stellt „Elise“ vor, ein Verfahren das es erlaubt, basierend auf natürlichen Vorbildstrukturen vollständig neue Strukturen herzustellen.
  • Der Softwareanbieter Altair erläutert anhand von drei Beispielen die Strukturoptimierung für ein Gussbauteil, für ein additiv zu fertigendes Bauteil und für ein Compositebauteil.
  • Dr.-Ing. Christoph Klahn, Experte für additives Design an der ETH Zürich, zeigt in seinem Vortrag, wie sich geeignete Bauteile und -gruppen für die additive Fertigung in einem Produkt identifizieren lassen und wie sich bei der nachfolgenden Konstruktion die Möglichkeiten der additiven Fertigung bestmöglich ausschöpfen lassen.
  • Rechtsanwalt Dr. Andreas Leupold erläutert unter anderem, wie die Integration des 3-D-Drucks in die Lieferkette vertraglich abgesichert werden muss oder wem die während der Fertigung anfallenden Daten gehören.

In zusätzlichen Praxisforen können die Teilnehmer ihre Kenntnisse vertiefen und Fragen diskutieren. Eine Ausstellung ergänzt das Programm.

Das vollständige Programm und Anmeldeinformationen finden Sie unter www.anwendertreff-leichtbau.de

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