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Autonomes Fahren

Apple setzt auf Lidar

| Autor/ Redakteur: Max Friedhoff/SP-X / Lisa Marie Waschbusch

Statt auf eine Kombination aus mehreren Techniken setzt eine Neuentwicklung zweier Apple-Ingenieure auf deutlich verbesserte Lidar-Sensoren. Das soll dem autonomen Fahren zugutekommen.

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Lidar-Sensoren sollen Autos dabei helfen, ihre Umgebung besser zu erkennen.
Lidar-Sensoren sollen Autos dabei helfen, ihre Umgebung besser zu erkennen.
( Bild: Continental )

Auch, wenn ein eigenes selbstfahrendes Auto von Apple aktuell nicht auf der Agenda der Amerikaner zu stehen scheint, liegt die technische Weiterentwicklung in diesen Bereichen beim Unternehmen nicht brach. Wie die „Neue Zürcher Zeitung“ berichtet, haben zwei Apple-Ingenieure spontan ein Entwicklungs-Dokument veröffentlicht, das interessante Einblicke gewährt.

Dabei geht es um die Software „VoxelNet“, die für autonome Fahrzeuge den Verkehr scannen und so eine Bewegung vorgeben soll. Bisher setzten solche Systeme sowohl auf Kameras als auch auf Lidar-Sensoren.

Verbesserte Schärfe und größere Reichweite

Die neue Software kann nun ohne Kameras, deren Auflösung das Ergebnis stets limitierten, 3D-Objekte wie Radfahrer oder Fußgänger deutlich besser erkennen. Die Bilder sind durch die Nutzung des Licht-Radars schärfer und für größere Reichweiten geeignet. Das hilft autonomen Fahrzeugen mit der Planung der nächsten Fahrmanöver und spart das Montieren von noch mehr Technik in den Fahrzeugen.

Bisher beschränken sich die gewonnen Erkenntnisse von Apple lediglich auf Computersimulationen. Ob diese in naher Zukunft auch auf der Straße nachgeprüft werden, ist offen. Zumindest in Kalifornien verfügt das Unternehmen über eine Fahrerlaubnis für autonome Autos.

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