Autonomes Fahren Apple verliert Top-Manager des Auto-Projekts an Ford

Autor: Andreas Grimm

Kommt Apples i-Car oder nicht? Diese Frage ist um einen weiteren Aspekt reicher, denn ein wichtiger Manager des möglichen Projekts hat das Unternehmen verlassen.

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Der Automanager Doug Field wechselt von Apple zu Ford.
Der Automanager Doug Field wechselt von Apple zu Ford.
(Bild: Ford)

Ford hat Doug Field von Apples Automobilprojekt abgeworben und damit eine wichtige Führungskraft von der Konkurrenz weggelotst. Der zweitgrößte US-Autohersteller gab den Neuzugang am Dienstag bekannt. Field wird sich den Angaben zufolge als Chief Advanced Technology and Embedded Systems Officer um die Entwicklung vernetzter und selbstfahrender Autos kümmern und an Ford-Boss Jim Farley berichten.

Der Top-Manager gilt als erfahrener Branchenprofi. Zuletzt war er als Vice President Special Products bei Apple tätig. Davor arbeitete er bis 2018 einige Jahre für den Elektroautohersteller Tesla, unter anderem als leitender Ingenieur und Produktionschef. Als Field zu Apple wechselte, galt die Personalie als Zeichen, dass der Smartphone-Hersteller seine Autopläne wieder forciert. Zuletzt hatte Apple auch den Porsche-Ingenieur Manfred Harrer abgeworben.

Bei Ford wird Field konkret den Bereich für eingebettete Software und Hardware leiten. Er besteht derzeit aus Fahrzeugsteuerungen, Unternehmenskonnektivität, Funktionen, Integration und Validierung, Architektur und Plattform, Fahrerassistenztechnologie und digitalen Entwicklungstools. In dieser Funktion kümmert er sich unter anderem um die Entwicklung skalierbarer Technologieplattformen und die Bereitstellung von Over-the-Air-Updates.

Zurück zum Anfang

Für Field ist der Wechsel eine Rückkehr zu seinen beruflichen Ursprüngen. Bei Ford begann er von 1987 bis 1993 seine Karriere als Entwicklungsingenieur. Er habe sich dem Hersteller immer verbunden gefühlt, sagte Field laut einer Pressemitteilung. „Ich bin dankbar für die Gelegenheit, dem Team beim Bau der nächsten Generation ikonischer Ford-Fahrzeuge zu helfen und Ford auf die nächsten hundert Jahre vorzubereiten.“

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Über den Autor

 Andreas Grimm

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Fachredakteur Management & Handel, Redaktion »kfz-betrieb«