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Zulieferer ArGeZ: Geschäftslage der deutschen Zulieferer stabil

| Redakteur: Jens Scheiner

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferer hat zum Jahresstart eine leichte Abschwächung hinnehmen müssen. Die aktuelle Geschäftslage zeigt sich aber leicht verbessert.

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Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferer hat zum Jahresstart eine leichte Abschwächung hinnehmen müssen.
Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferer hat zum Jahresstart eine leichte Abschwächung hinnehmen müssen.
(Bild: Ifo München / ArGeZ)

Das Geschäftsklima der deutschen Zulieferer hat sich zu Jahresstart leicht abgeschwächt. Im Einklang mit dem Geschäftsklima des verarbeitenden Gewerbes insgesamt fallen demgegenüber die Aussichten für die nächsten Monate etwas gedämpfter aus. Hier dürften die Unsicherheiten über die Auswirkungen der neuen Schwerpunkte der US-amerikanischen Wirtschaftspolitik eine Rolle spielen. Auch wenn das Hauptkundenzentrum der deutschen Zulieferer das erweiterte Europa ist, sind die Effekte der US-Binnenorientierung nicht zu unterschätzen. Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie ArGeZ in Zusammenarbeit mit dem Ifo-Institut ermittelt. Er beruht auf der Befragung von rund 600 Unternehmen und deckt die in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossenen Branchen Gießerei-Industrie, Kunststoffverarbeitung, Stahl- und Metallverarbeitung, NE-Metall-Industrie, Kautschukindustrie sowie Technische Textilien ab.

ArGeZ-Zulieferforum zur Mobilität von morgen

Unter dem Motto „Mobilität von morgen“ beschäftigte sich das 21. Zulieferforum der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie am 31.Januar 2017 in Berlin mit Fragen zur Mobilität, Digitalisierung und Produktregulierung. Im Mittelpunkt stand ein Ausblick auf Trends im Bereich der Automobilindustrie. Von neuen Antriebsformen, über digitales oder autonomes Fahren, bis zu einer immer größeren Bedeutung des Leichtbaus steht die Zuliefererindustrie vor einer Vielzahl innovativer Entwicklungen. In diesem Jahr beschäftigten sich die rund 80 Teilnehmer des Forums mit den Themen Elektromobilität, Rechtsfragen der Digitalisierung und Produktregulierung in den Bereichen Leichtbau und Ressourceneffizienz.

Franziska Erdle, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Metalle, die in diesem Jahr turnusgemäß federführend für die Organisation des ArGeZ-Forum verantwortlich ist, betont den immer größeren Einfluss der Politik auf die Zuliefererindustrie: „Das in Europa beschlossene politische Ziel einer Treibhausgasminderung in Höhe von 40 Prozent bis zum Jahr 2030 führt auch im Verkehrsbereich zu steigenden Anforderungen im Bereich der Emissionsreduktion. Um die Mobilität von morgen erfolgreich mitgestalten zu können, benötigt die Zulieferindustrie politische Rahmenbedingungen die auch weiterhin Innovationen und Investitionen ermöglichen.“

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