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Wirtschaft Aston Martin will noch 2018 an die Börse

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Sven Prawitz

Nachdem Aston Martin 2017 erstmals nach sechs Jahren wieder Gewinne erwirtschaftet hat, plant der Hersteller nun einen Börsengang. Der Wert der Marke wird auf 5,5 Milliarden Euro geschätzt.

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Aston Martin wäre nach Jahren wieder der erste britische Autohersteller an der Londoner Börse.
Aston Martin wäre nach Jahren wieder der erste britische Autohersteller an der Londoner Börse.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Aston Martin will schon bald an die Börse gehen. Wie der britische Sport- und Luxusautohersteller am Mittwoch (29. August) mitteilte, hat er ein entsprechendes Registrierungsdokument bei den Behörden eingereicht. Zuvor hatte bereits das „Wall Street Journal“ darüber berichtet.

Bis 20. September soll die endgültige Entscheidung fallen. Aston Martin will wohl mit einer Premiumnotierung an die London Stock Exchange gehen. Nach dem Ausverkauf von Jaguar, Bentley und Rolls-Royce wäre die Marke nach einigen Jahren der erste britische Hersteller, der wieder an der Börse in der britischen Hauptstadt auftritt. Der Wert des Herstellers liegt Medienberichten zufolge bei schätzungsweise 5,5 Milliarden Euro.

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Wachstumsmarkt China

Aston Martin hatte zuletzt einen Turnaround hingelegt und im Jahr 2017 nach sechs verlustreichen Jahren in Folge wieder einen Gewinn erwirtschaftet. Maßgeblich dafür war der Erfolg des neuen DB11. Insgesamt war der Hersteller in seiner seit 1913 andauernden Geschichte schon sieben Mal insolvent. Derzeit gehört die britische Marke mehrheitlich Investoren aus Kuwait und Italien.

Im vergangenen Jahr verkaufte Aston Martin weltweit 5.098 Autos, 380 davon in Deutschland. Zentrale Märkte sind für das Fabrikat allerdings die USA, China und Großbritannien. Laut Konzernchef Andy Palmer wächst die Marke in China derzeit besonders schnell und will deshalb dort zehn neue Showrooms eröffnen. In Deutschland listet Aston Martin aktuell auf seiner Homepage neun Händler-Standorte auf.

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«